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das leidige zeltproblem...

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Prophet des Dettifoss
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Re: das leidige zeltproblem...

Beitragvon Argish » Di 10. Apr 2012, 21:25

Ich benutze dieses seit einigen Jahren. Wenn du es als 1 Mann-Zelt verwendest perfekt, zu zweit ist es dann schon eher eng. Aber sehr schnell aufgebaut und gute Standfestigkeit.

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Re: das leidige zeltproblem...

Beitragvon Zomb » Di 10. Apr 2012, 21:34

Das wäre sogar perfekt. Suche sowieso eher was für mich allein wo zur not noch jemand anders drin knacken kann.

Hast du auch erfahrung mit den anderen "leichten" 2-Mann-Zelten von Marmot. Hab mir grade mal das Nusku 2P angeschaut, weils bei draussen.de rapide runtergesetzt ist.

Herrscher des Nordmeeres
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Re: das leidige zeltproblem...

Beitragvon Blacky » Di 10. Apr 2012, 21:37

Das Grid wäre mir alleine zu schwer.

Ich werfe z.B. mal das Tadpole 2 von The North Face in den Raum mit 2,1 kg und im anvisierten Preisrahmen. Ich hatte den Vorgänger und war sehr zufrieden damit. Es konnte ordentlich Wind wegstecken und war alleine selbst mit Mottorradgerödel ausreichend groß.

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Re: das leidige zeltproblem...

Beitragvon Olaf » Mi 11. Apr 2012, 01:14

Der Fahrradpionier Keith Bontrager hat mal gesagt "Strong. Light. Cheap. Pick Two.". Das gilt auch für Zelte. Ich denke, mit keinem der genannten Zelte wirst du "morgens in einer Pfütze aufwachen", außer du wählst deinen Zeltplatz ungünstig. Viel wichtiger ist im September/Oktober die Sturmbeständigkeit, und da die bei Leichtbau nur selten gegeben ist, würde ich dir eher zu einem robusteren, schwereren Zelt raten. Aber das ist meine persönliche Meinung.

Probleme könntest du zu der Jahreszeit auch mit gefrorenem Boden bekommen, daher lieber ein paar mehr und etwas robustere Heringe einpacken, so dass ihr beim reinhämmern auch ein paar verbiegen könnt. Ich wollte auch noch schreiben, lieber ein freistehendes Zelt nehmen, was mit möglichst wenig Heringen auskommt, aber andererseits werdet ihr euch sowieso so viele Ankerpunkte wie nur möglich wünschen, damit ihr nachts nicht davonfliegt.

...und je länger ich drüber nachdenke, desto mehr denke ich, dass Zelten zu der Jahreszeit eigentlich ziemlich ungemütlich wird, egal mit was für Material und mit wieviel Erfahrung. Würd ich mir nur als Option für die besseren Tage aufheben wollen. Ich würde auch mal vorsichtshalber die anderthalbfache Dicke an Isomatte vorschlagen...

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Re: das leidige zeltproblem...

Beitragvon simel » Mi 9. Mai 2012, 12:38

Hallo Zusammen!

Meine Freundin und ich werden im August dieses Jahres für knapp drei Wochen nach Island reisen. Wir werden mit grosser Wahrscheinlichkeit den Laugavegur bestreiten. Anschliessend werden wir wohl die restliche Zeit mit einem Mietauto unterwegs sein und 2 oder eventuell 3-tägige Wanderungen unternehmen.

In Schottland und Irland waren wir mit einem älteren Salewa Denali unterwegs. Dieses hat eigentlich auch ganz gute Dienste getan, der Komfort lässt aber doch etwas zu wünschen übrig. Deshalb muss etwas neues her.

Nun lässt mich die Zeltfrage schon seit Tagen nicht mehr los. Am liebsten wäre mir ein preisgünstiges, stabiles Geodätenzelt mit mindestens einer grossen Apsis und zwei Eingängen. Einem Tunnelzelt stehe ich sturmtechnisch eher skeptisch gegenüber. Am liebsten wäre mir ein Zelt unter 3 Kg, ich könnte aber mit bis zu 4 Kg leben. Das Zelt sollte für 2 Personen wirklich ausreichend gross sein. Der Preis sollte wenn möglich 400 Euro nicht überschreiten.

Bis jetzt habe ich folgende Zelte in der engeren Auswahl:

Salewa Sierra Leone II:
Ein sehr geräumiges und preisgünstiges Zelt. Laut diesem Testbericht (http://www.outdoor-magazin.com/zelte/te ... 4518.3.htm) sturmsicher bis 80 Km/h. Reicht das wirklich aus? Das Gewicht ist zudem schon ziemlich nahe an der oberen Grenze.

Nordisk Norheim 2:
Ein Tunnelzelt welches vorallem durch seinen Preis besticht (erhätlich ab 200 Euro). Auch die grösse und das Gewicht sind ganz ok.

Hat jemand Erfahrungen mit diesen Zelten? Oder hat jemand noch andere Vorschläge? Im Moment tendiere ich eher zum Salewa, obwohl mir das Sturmverhalten doch noch etwas kopfzerbrechen bereitet.

Beste Grüsse simel

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Re: das leidige zeltproblem...

Beitragvon HDK » Mi 9. Mai 2012, 15:06

Mit den genannten Zelten habe ich keine Erfahrungen gemacht. Mittlerweile habe ich auch schon verschiedene Zelte ausprobiert, solche für Solo-Touren und Touren bis zu 3-Personen. Mir scheint, es ist unmöglich, hinsichtlich Preis, Gewicht, Raumangebot, Sturmfestigkeit, Qualität etc. ein Optimum zu finden. Ich meine: billig, leicht, geräumig, standfest, high quality sind nicht vereinbar. Man muss sich also entscheiden. Entscheidet man sich für "teuer", sprich für "Hilleberg" oder vergleichbare Hersteller, dann wird man auch die restlichen Eigenschaften einigermaßen erfüllt bekommen.

Als Zelthersteller, der preiswerte Zelte von guter Qualität anbietet, gilt Rejka. Ich bin 2008 mit einem Rejka-2-Persnen-Tunnelzelt in Island gut zurecht gekommen (Cataluna, wird aber nicht mehr hergestellt). Webseite:
http://rejka.de/index.html
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