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das leidige zeltproblem...

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Re: das leidige zeltproblem...

Beitragvon dubidu » Mo 26. Mär 2012, 14:18

Uwe hat geschrieben:Was wären denn "anständige" Heringe für sandigen Boden???
Ich benutze für alle Touren weltweit genau die Heringe, welche du oben abgebildet hast und fahre sehr gut damit. Auf sandigem Boden benutze ich übrigens große Steine zur Zeltsicherung.


Es gibt speziell breite Heringe für sandigen Boden die auch unter Zug halten. Alternativ gibt es auch Säcke die man mit Sand füllen kann. Grosse Steine zur Fixierung sind super, funktioniert aber nur wenn es auch Steine hat ;-).

Google --> Sandheringe

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Re: das leidige zeltproblem...

Beitragvon Uwe » Mo 26. Mär 2012, 17:00

dubidu hat geschrieben:Es gibt speziell breite Heringe für sandigen Boden die auch unter Zug halten. Alternativ gibt es auch Säcke die man mit Sand füllen kann. Grosse Steine zur Fixierung sind super, funktioniert aber nur wenn es auch Steine hat ;-).

Ich weiß, ich kenne diese "Sandheringe". Aber sie müssten schon extrem lang sein, damit das Zelt auf dem sandigen Boden wirklich Halt findet. Ich habe damit zumindest keine gute Erfahrung gemacht. Auf nichtsandigen Böden gehen sie dagegen zu schwer rein und man braucht schon einen Hammer. Für Leute die im Auto fahren sicherlich eine Alternative, für Rucksacktouristen und Wanderer sind sie es nicht (meiner Meinung nach). Es ist ja nicht gerade so, dass man so oft auf sandige Böden trifft in Island und wenn es nötig war, dann hatte ich zumindest nie große Probleme größere Steine zu finden.

Uwe

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Re: das leidige zeltproblem...

Beitragvon Sigrid » Do 29. Mär 2012, 08:06

Ach ja... Heringe... da möchte ich ja was in dem Serive oder Info-Teil zu schreiben. Hab da mal was vorbereitet. Nächste Woche kommt da was. 8-)
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Re: das leidige zeltproblem...

Beitragvon dubidu » Do 29. Mär 2012, 12:09

Uwe hat geschrieben:Auf nichtsandigen Böden gehen sie dagegen zu schwer rein und man braucht schon einen Hammer. Für Leute die im Auto fahren sicherlich eine Alternative, für Rucksacktouristen und Wanderer sind sie es nicht (meiner Meinung nach). Es ist ja nicht gerade so, dass man so oft auf sandige Böden trifft in Island und wenn es nötig war, dann hatte ich zumindest nie große Probleme größere Steine zu finden.

Uwe


Die sind auch nicht für nicht sandige Böden gedacht ;-). Ausser es liegt Schnee drauf.

Aber JEDER Hering mit V Profil ist für jeden boden besser geignet als diese "Stabdinger". Kleine Heringe mit V Profil gehen auch gut ohne Hammer rein. Ausserdem ist es da auch weniger schlimm wenn der Winkel zur Schnurr nicht stimmt oder du seitlichen Zug hast.

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Re: das leidige zeltproblem...

Beitragvon Uwe » Do 29. Mär 2012, 16:49

dubidu hat geschrieben:Aber JEDER Hering mit V Profil ist für jeden boden besser geignet als diese "Stabdinger". Kleine Heringe mit V Profil gehen auch gut ohne Hammer rein. Ausserdem ist es da auch weniger schlimm wenn der Winkel zur Schnurr nicht stimmt oder du seitlichen Zug hast.

Ich denke ich weiß was "Sandheringe" können und was nicht, aber danke für die Erklärung. Man kann als Rucksacktourist aber leider nicht für jeden Boden die "idealen" Heringe/Erdnägel mitnehmen. Aufgrund mehrerer Zeltkäufe habe ich inzwischen eine ganze Sammlung unterschiedlicher Heringe. Ich bleibe aber dabei, jene weiter oben abgebildeten Erdnägel leisten seit mehreren Jahren sehr gute Dienste und das weltweit.

Uwe

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Re: das leidige zeltproblem...

Beitragvon Eisländ » Mo 9. Apr 2012, 13:03

Hallo und frohe Ostern,

welches Zelt würde sich eurer Meinung nach besser für Island eignen (täglicher Aufbau, Reisezeit im September, Transport mit Rucksack und Auto):

- Hilleberg Kaitum 3 (mit oder ohne GT)
oder
- Hilleberg Keron 3 (mit oder ohne GT)

Vorteil Kaitum gegenüber Keron:
- geringeres Gewicht
- IZ breiter und geringfügig länger
- geringere Angriffsfläche von Wind durch kürzere, äußere Gestängebögen

Nachteil Kaitum gegenüber Keron:
- Sitzhöhe im Bereich der IZ zur Apsis geringer, als beim Keron
- kein Moskitonetz in dern Lüftern
- geringere Windstabilität durch schmälere Gestänge

Für mich ein ziemliches Kopf- an Kopfrennen. Lieber wäre mir aufgrund des geringeren Gewichtes und der IZ-Breite das Kaitum. Aber die geringere Sitzhöhe im Eingangsbereich und die weniger stabilen Gestänge (bei dem Windtest vom outdoor-magazin brach das Gestänge bei Seitenwind http://www.outdoor-magazin.com/test/zelte/videos-zum-test-12-trekkingzelte-vor-der-windmaschine.418066.3.htm) sind natürlich auch ein wichtiges Kriterium. Mir fehlt hier noch die Einschätzung, wie wichtig letzteres für den Islandurlaub sein wird. Das mit dem Eingangsbereich müsste ich einfach noch einmal live ausprobieren. Vielen Dank für eure Hilfe.

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Re: das leidige zeltproblem...

Beitragvon Zomb » Mo 9. Apr 2012, 23:21

Die suche nach einem geeigneten Zelt für mich bereitet mir grade arge Kopfschmerzen. Will auf jedenfall ein sturmsicheres Zelt. Bin bereit 250 Euro für ein 1-Personen-Zelt auszugeben. Habe mir das Vaude Hogan angeschaut (nicht das Ultralight) und würde es auch kaufen, wiegt aber über 3kg (oke. ist auch für 1-2 Personen).
Die Zelte von Hilleberg kann ich mir leider nicht leisten.

Tendiere jetzt eher zum Pathfinder. Nur finde ich da teilweise auch superschlechte Kritiken im Internet. Was habt Ihr für Erfahrungen mit dem Zelt gemacht. Ich kann mich ja im September/Oktober schon auf ein ziemlich raues Lüftchen einstelllen und will nicht irgendwann morgens in meinem Zelt schwimmen.

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Re: das leidige zeltproblem...

Beitragvon HDK » Di 10. Apr 2012, 00:46

nur ein 2-Personen-Zelt ist ein "vernünftiges" 1-Personen-Zelt

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Re: das leidige zeltproblem...

Beitragvon Orabidoo » Di 10. Apr 2012, 17:38

Zomb hat geschrieben:Will auf jedenfall ein sturmsicheres Zelt. Bin bereit 250 Euro für ein 1-Personen-Zelt auszugeben. Habe mir das Vaude Hogan angeschaut (nicht das Ultralight) und würde es auch kaufen, wiegt aber über 3kg (oke. ist auch für 1-2 Personen).


Das mit dem "1-2 Personen" halte ich beim Hogan für Blödsinn... oder gibt es einen Unterschiede bei der Fläche zum Ultralight.
Ich habe das leichte und kann sagen, alleine mit Rucksack ist es bereits mehr als gemütlich. Theoretisch geht es zu zweit, dann sollte man sich aber auch überdurchschnittlich mögen... die Rucksäcke liegen dann aber solange im Regen.
Würde es mir wohl nicht nochmal kaufen, auch wenn das Gewicht schon sehr, sehr reizvoll ist (Ultralight)

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Re: das leidige zeltproblem...

Beitragvon Zomb » Di 10. Apr 2012, 21:19

Ich denke ich tendiere inzwischen auch zu einem 2-Mann-Zelt.

Was haltet ihr von dem "Marmot Grid 2P"? Hat da zufällig jemand Erfahrung mit? Weil das vom Preis eigentlich in Ordnung ist.