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2 Wochen im August/September 2022

Was soll man zuerst besuchen? Welche Pflanzen wachsen wo? Wo sind die Highlights? Gibt es Geheimtipps? Wie heisst dieses Tier?
mir
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Re: 2 Wochen im August/September 2022

Beitrag von mir » Di 30. Nov 2021, 09:00

Also, nö arrgogant und frech finde ich meine Einstellung nicht. Das mit den Bustouristen haben wir nun mal genau so gesehen. Das nicht alle Bustouristen sich so verhalten ist doch selbstverständlich.

Klar kann jeder um den Globus jetten wie er will, kostet gar nicht mal so viel. Sarkasmus ein: und die Umwelt wird auch geschont. Sarksmus aus.

Und wenn hier im Forum nach Rat gefragt wird, ist es nicht verkehrt da Einwände zu äußern. Ich erinnere mich an die Vorwürfe als ich nach den Koordinaten von Eishöhlen gefragt habe. Da waren die Platzhirsche mit einmal auch ganz entrüstet.

Aber mal etwas vom Thema "abgeschwiffen": Ich glaube das Befriedigung ohne Leistung nicht wirklich funktioniert. ( Erst die Arbeit dann das Vergnügen ) Seichte Unterhaltung macht nicht satt und fordert nur noch mehr seichte Unterhaltung. Richtiger Sex ist was anderes als einen Porno anzuschauen, und Highlights aus dem Bus ist was anders als sich in den Park zu setzen und die Vögel zu beobachten.(Wenn man nicht mehr wandern kann.)
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lena
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Re: 2 Wochen im August/September 2022

Beitrag von lena » Di 30. Nov 2021, 11:42

mir hat geschrieben:
Di 30. Nov 2021, 09:00
Klar kann jeder um den Globus jetten wie er will, kostet gar nicht mal so viel. Sarkasmus ein: und die Umwelt wird auch geschont. Sarksmus aus.
Mhmm, genau, das war ja auch genau dein Einwand, für nur zwei Wochen nach Island ist umweltschädlich. Wieso bloß habe ich das nicht herausgelesen aus deiner Kritik am Highlights abklappern. Ich finde es ganz wundervoll, wie klar deine Argumentation ist.
mir hat geschrieben:
Di 30. Nov 2021, 09:00
Und wenn hier im Forum nach Rat gefragt wird, ist es nicht verkehrt da Einwände zu äußern. Ich erinnere mich an die Vorwürfe als ich nach den Koordinaten von Eishöhlen gefragt habe. Da waren die Platzhirsche mit einmal auch ganz entrüstet.
Vielleicht möchtest du dich mal auseinandersetzen mit dem Unterschied zwischen jemand sagt dir, etwas ist gefährlich und jemand sagt dir, ich finde deine Art zu reisen doof.
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Re: 2 Wochen im August/September 2022

Beitrag von mir » Di 30. Nov 2021, 16:47

@ lena : "Es gibt doch unterschiedliche Bedürfnisse und unterschiedliche Menschen ziehen unterschiedlich Gewinn aus verschiedenem Reiseverhalten."

Da hast du einfach nur recht. Deshalb schrieb ich: "Klar kann jeder um den Globus jetten wie er will." Und wenn er genug Geld hat kann er das mit einem Raumschiff machen.

Aber um Mißverständnisse vorzubeugen, das ist und war jetzt nicht eine Kritik an Saluha. Aber letzten Endes sollten wir uns schon überlegen ob unsere Art zu reisen (auch meine) auf Dauer verträglich ist.

Erinnert mich ein bischen an einem Spruch auf einem Wohnmobil "Reise vor dem Sterben, sonst reisen deine Erben". Wenn man das weiter denkt, dann werden unsere Erben wirklich nicht mehr reisen können.
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Saluha
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Re: 2 Wochen im August/September 2022

Beitrag von Saluha » Do 2. Dez 2021, 21:33

Hoppla! Dass meine vermeintlich harmlose Routenplanung hier eine solche Kontroverse auslöst, hat mich ein bißchen geschockt, da musste ich erst mal ein paar Nächte drüber schlafen :o

Wenn es rein um Klima- und Umweltschutz geht, sollten wir alle gar nicht mehr reisen. Ich bin aber der festen Überzeugung, dass wir dann ganz andere Probleme haben werden; um es mal sehr platt zu sagen: Es fällt sicher schwerer, Bomben auf Länder und Menschen zu schmeißen, die man schon mal persönlich erlebt und kennengelernt hat. Aber das wird jetzt sehr philosophisch, und sicher werde ich mit meinen Reisen nicht die Welt retten ;)

Auch ich bin durchaus ein Verfechter von "erst die Arbeit, dann das Vergnügen", allerdings empfindet der eine etwas als Arbeit, was für den anderen ein Vergnügen ist und umgekehrt. Zum Beispiel verbringe ich viele Stunden mit unseren Reiseplanungen, ich hatte ja schon gesagt, dass mir das Spaß macht. Für meinen Mann dagegen ist das ein Gräuel, der setzt sich im Urlaub ins Auto und fährt da hin, wo ich ihm sage, dass er hinfahren muss. In der Regel sieht er sich vorher nicht mal die Unterkünfte an, die ich buche. Das wiederum wäre für mich eine Horrovorstellung :shock:, aber ist doch schön, wenn sich die Vorstellungen so ergänzen. Ich habe vieles von dem, was wir im Urlaub sehen werden, schon vorher auf Bildern gesehen, und aufgrund dieser Bilder auch schon ausgeschlossen, weil für mich nicht interessant. Mein Mann dagegen lässt sich völlig unvoreingenommen vor Ort überraschen und begeistern, beides hat doch Vor- und Nachteile.

Und diese "tragenden Erinnerungen" von denen mir schreibt - die sind meiner Meinung nicht abhängig von der Aufenthaltsdauer. Es kommt viel mehr darauf an, zu richtigen Zeit am richtigen Ort sein, und vor allem mit den richtigen Leuten.

Schöne Grüße,
Sabine
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Re: 2 Wochen im August/September 2022

Beitrag von skandinavian-wolf » Fr 3. Dez 2021, 20:03

Saluha hat geschrieben:
Do 25. Nov 2021, 18:38
Und da wären auch noch ein paar organisatiorische Fragen: Sollten wir die Unterkünfte wirklich jetzt schon buchen? Dann müsste man auch die Flüge schon klar machen, ansonst passt nachher möglicherweise was nicht. Ich habe bisher nur mal auf die Schnelle nach Unterkünften gesucht, sind da im Schnitt 150 EUR /Nacht 2 Personen (möglichst mit eigenem Bad) realistisch veranschlagt?
Hallo Sabine,
wir setzten im August 2022 per Fähre mit eigenem PKW über. Und ich habe unlängst die Unterkünfte (Hotels bzw. Gästehäuser und ein Ferienhaus) gebucht. 15 Nächte für 2 Personen, wobei wir auch Wert auf ein eigenes Bad gelegt haben. Im Durchschnitt bezahlen wir 175,- Euro pro Nacht. Frühstück ist da jeweils dabei, bis auf das Ferienhaus natürlich.
Auch wenn ich vielleicht einiges gespart hätte, habe ich nicht direkt gebucht, sondern ein großes Buchungsportal genutzt. Letztendlich mit dem Vorteil, ggf. noch kurzfristig stornieren zu können. Wenn uns äußere Umstände, von Corona bis Vulkan dazu zwingen würden.
Unsere Planung steht soweit. Ist auch mein Faible - Vorfreude ist eine große Freude, nicht die schönste.
Aber ich lese weiter, hier und anderswo. Und ergänze, streiche..... Und, zwar eingeschränkt durch die Vorbuchungen, wir versuchen flexibel zu bleiben vor Ort. Nicht nur wegen des Wetters. Erfahrungen aus vielen Skandinavien-Urlauben.
Momentan überlege ich, nachdem ich einige Kritiken gelesen habe, ob es lohnt, einen Tag für eine Fährfahrt zu Fuß auf die Vestmannaeyjar "einzusetzen"? Angemerkt wird, dass es dort nichts gibt, was es nicht auch sonst auf Island gibt!?
Viel Spaß beim weiteren Planen wünscht
Uwe
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Re: 2 Wochen im August/September 2022

Beitrag von Saluha » Sa 4. Dez 2021, 20:09

Hallo Uwe,

habt ihr auch die Flüge schon gebucht?

Ich glaube, ich weiß, welches große Buchungsportal du meinst ;) , und da werden auch wir wahrscheinlich vorzugsweise buchen, eben genau wegen der kurzfristigen Stornomöglichkeiten. Ab mind. 2 Nächten darf es auch mal eine FeWo sein, für eine Nacht lohnt sich das eigentlich nicht. Ich habe schon ein paar Favoritenlisten gespeichert und werde morgen mit den Buchungen anfangen.

Viele Grüße und einen schönen Abend noch,
Sabine
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skandinavian-wolf
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Re: 2 Wochen im August/September 2022

Beitrag von skandinavian-wolf » Fr 10. Dez 2021, 17:50

Saluha hat geschrieben:
Sa 4. Dez 2021, 20:09
habt ihr auch die Flüge schon gebucht?
skandinavian-wolf hat geschrieben:
Fr 3. Dez 2021, 20:03
wir setzten im August 2022 per Fähre mit eigenem PKW über.
Nein, wir haben keine Flüge gebucht. :lol: :lol: :lol:
Die Flugangst ist größer, als die vor Seekrankheit. ;)
Deswegen werden wir uns auch nicht sehen, auch wenn wir zur selben Zeit da sind.
Ihr seid immer "eine halbe Runde" vor uns, da ihr auch im Uhrzeigersinn fahren wollt.
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende
Uwe
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Re: 2 Wochen im August/September 2022

Beitrag von Saluha » Mo 20. Dez 2021, 18:29

Hi Uwe,

wer lesen kann, ist klar im Vorteil! Du hattest ja geschrieben, dass ihr mit der Fähre anreist ;)

Wir sind jetzt auch komplett durch mit der Planung: Flüge und alle Unterkünfte sind gebucht - und wir sind tatsächlich bei genau 150 € pro Nacht im Schnitt ausgekommen. Von 70 € (Húsafell) - 186 € pro Nacht (Reykjavik) ist alles dabei und alles bis ca. 1 Woche vorher stornierbar. Bleibt nur noch zu hoffen, dass uns nicht ein Vulkan oder Corona einen Strich durch die Rechnung machen, ich bin da gerade eher skeptisch.

Ich lese hier natürlich weiterhin mit, sehe mich als Island-Neuling aber nicht ausreichend qualifiziert, irgendwelche Tipps geben zu können.

Allen schon mal schöne Feiertage und einen guten Rutsch!

Viele Grüße,
Sabine
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