Hinweise zu Covid-19 in Island
Die Bundesregierung hat wegen hoher Corona-Infektionszahlen am 30.09.2020 nun auch Island als Risikogebiete eingestuft. Informationen zur aktuellen Situation und Hinweise für Reisende gibt es hier: https://www.covid.is/de. Auch im Forum wird laufend berichtet: viewtopic.php?f=2&t=8200. Passt auf euch auf und schützt andere!

Das Islandteffen 2020 entfällt!
Weitere Infos gibt es hier: viewtopic.php?f=54&t=8216

Notsender von Landsbjörg - Kosten

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TobiH
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Re: Notsender von Landsbjörg - Kosten

Beitrag von TobiH » So 31. Aug 2014, 13:49

Hallo,
hier noch ein Link auf dem man ganz gut die Flugbahnen der Globalstar Satelliten sehen kann.
Die Bedienung ist leider etwas gewöhnungsbedürftig. Über der Grafik unter dem Punkt "Up in your Sky" findet man die Staelliten die gerade über einem sind.
Unter der Grafik kann man mit "Draw Footprint" die Reichweite eines einzelnen angewählten Satelliten sehen.

http://www.n2yo.com


Gruß
Tobias
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Andi Schönberger
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Re: Notsender von Landsbjörg - Kosten

Beitrag von Andi Schönberger » Mo 1. Sep 2014, 10:06

Primordial hat geschrieben:Was kann man denn wirklich falsch machen bei der Bedienung? Mir fällt da eigentlich nichts ein...
viel kann man nicht falsch machen, das stimmt.

Neben den wenigen offensichtlichen Möglichkeiten gibt es allerdings eine Möglichkeit die ab und zu übersehen wird.

Wenn sich der SPOT zu nahe an einem anderen Satellitengerät befindet kann es zu Schwierigkeiten kommen. Das steht auch in der Beschreibung.

Ich selber neige dazu den Technikkram in eine Zelttasche zu werfen. Da kommt dann neben dem SPOT auch das GPS Gerät hinzu. Dann hast Du genau die beschriebene Situation

Eine ähnliche Erfahrung habe ich bereits mit dem Bike gemacht. Da hat dann mein Radcomputer verrückt gespielt wenn ich das GPS Gerät eingeschaltet habe. Ist mir allerdings erst aufgefallen als ich bereits im Hochland unterwegs war und ist auch nicht immer aufgetreten

LG Andi
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Hans-Jürgen
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Re: Notsender von Landsbjörg - Kosten

Beitrag von Hans-Jürgen » Mo 1. Sep 2014, 18:08

Auch mit meinem SPOT sind bisher alle OK-Meldungen angekommen.
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Primordial
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Re: Notsender von Landsbjörg - Kosten

Beitrag von Primordial » Do 4. Sep 2014, 23:58

Andi Schönberger hat geschrieben: Wenn sich der SPOT zu nahe an einem anderen Satellitengerät befindet kann es zu Schwierigkeiten kommen. Das steht auch in der Beschreibung.
Hm, normalerweise hängt der SPOT hinten am Rucksack und das GPS griffbereit vorne am Schultergurt. Allerdings erinnere ich mich den SPOT in der Askja an der Kameratasche angebracht zu haben weil ich viele kleine Erkundungen ohne Rucksack unternahm. Da war der Abstand natürlich geringer, aber immer noch mindestens 30cm. Das war vielleicht der Grund...

Viele Grüße
Jens
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Re: Notsender von Landsbjörg - Kosten

Beitrag von chio » Fr 5. Sep 2014, 13:42

Hi,
der offizielle Preis beträgt 1200 ISK pro Tag (im Moment). Allerdings ist der in den letzten 2 Jahren ungefähr um das doppelte angestiegen (2012: 25 Eur/Woche). Ich weiß also nicht, wie es sich weiter entwickeln wird.
Allerdings kann man mittlerweile für längere Mieten die einen bestimmten Zeitraum überschreiten einen Rabatt bekommen. Zumindest war das bei mir dieses Jahr so.
Ich hatte z.B. 2012 einen PLB, 2013 einen Spot und dieses Jahr wieder ein PLB dabei, weil der Spot mit dem Besitzer (Kumpel) unterwegs war.
Ich war mit beiden Lösungen zufrieden und vermisse die Funktionen des Spot nicht, wenn ich "nur" ein PLB dabei habe.

Gruß
Chio
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Re: Notsender von Landsbjörg - Kosten

Beitrag von PolarpicsHH » Sa 6. Sep 2014, 14:04

Hallo an Alle,

da ich dieses Jahr auf meiner Winter/Frühjahr Tour von Skogar nach Sigalda/F26 ein neus System dabei hatte und damit wirklich sehr gute Erfahrungen gemacht hatte, erlaube ich mir das hier kurz als Alternative zu erwähnen:

DeLorme inReach Se
image.jpg
Kosten 259,-€ für das Gerät beim deutschen Importeur. Dazu sind dann vielfältige Optionen für den Leistungsumfang zubuchbar.

Vom Jahresabbo über Saisonverträge bis hin zu monatlichen Verträgen ...... alle jeweils für sich genommen dann wie gesagt nochmals unterteilt in verschiedenen Leistungskategorien ( siehe Herstellerseite ).
Start & Ende des Verträge sin frei wählbar.

Das besondere an diesem Gerät ( und einer der Hauptgründe das ich mich dafür entschieden hatte ), es arbeitet über das IRIDIUM-System.
Also mit 100% Netzabdeckung.

Der zweitwichtigste Punkt. Es ist ein Zweiwegecommunicator. Ich kann damit sowohl 160 Zeichen SMS senden als auch empfangen ( das vorfertigen von max. 3 Standartnachrichten finde ich persönlich nicht wirklich hilfreich )........was mache ich den, wenn ich plötzlich die Route ändern muss.......hiermit kein Problem, Familie, Freunde & Unterstützer vor Ort über die neuen Pläne in Kenntnis zu setzten.

Das verschicken geht sowohl an jedes SMS fähige Handy, an jedes Smartphone und an jeden emailfähigen Computer.

Gleichzeitig wird bei jeder Nachricht ein Google Maps Link mitgeschickt, der die genaue Position sowohl in Zahlen als auch graphisch anzeigt.
Wer will kann sogar direkt bei Facebook oder Twitter posten.

Selbstredend git es eine Trackingfunktion, deren Sendeabstände ich selbst von ein paar Minuten über mehrere Stufen auf viele Stunden verstellen kann.

Dann ist es möglich via Bluetooth, das Gerät mit einem Smartphone zu verbinden und alle Funktionen + Kartendarstellung und einfache Navigation über das iphone laufen zu lassen, während das DeLorme in einem Holster bleibt.

Batterien sind festeingebaute langlebige Akkus mit ca. 5 Tagen Laufzeit ( abhängig von der Anzahl an verschickten Nachrichten ).

Aufladen mittels Solarmonkey Adventurer war ein Kinderspiel.

Es gibt eine SOS Taste, die einen mit einer Notzentrale in Housten/Texas verbindet, die Fragen dann nach, was loß ist und aktivieren gegebenenfalls binnen Minuten Landsbjörg.

UND NOCH WAS DAS HIER ALS SPOT MANKO ERWÄHT WURDE.

Das DeLorme SE gibt im Vergleich zu Spot eine Sendebestätigung. Somit kann ich sicher sein, das die Nachricht auch wirklich raus gegangen ist.

Ich selbst hatte mir aus Sicherheitsgründen am Alftavatn noch weitere 3-4 GPS Koordinaten schicken lassen, da ich beführchtete sonst den ganz genauen Passaufstieg nach Hrapntinnusker durch den mördermässigen Tiefschnee und die schlechte Sicht nicht zu finden.

Nach 20 min. hatte ich alle zusätzlichen metergenauen Daten aus Rekjavik.

Extrakosten für ein 1 monatiges Abbo bei mittlerem Leistungsumpfang ( 40 Nachrichten ) waren gute 60,-€.

Übertragung auf andere Personen ist möglich aber nicht so leicht, da für jedes Gerät umfangreiche persönliche Daten via Webseite beim Hersteller zu hinterlegen sind ( wen kontaktieren, wenn SOS ausgelößt wird, etc. etc. etc. )

ICH KANN DAS GERÄT JEDENFALLS NUR MT HIGHL RECOMMENDED BEWERTEN.

Da die Sendeleistung der von Landsbjörg verliehenen Notpeilsender aber nochmals deutlich höher ist, würde ich bei einer langen Solowintertour aber beide Geräte mitnehmen.

Schöne Grüße aus HH
MartinB
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Re: Notsender von Landsbjörg - Kosten

Beitrag von MartinB » Mo 8. Sep 2014, 23:14

Das Gerät hatte ich noch nicht zur Kenntnis genommen. Ich finde es interessant, weil es mit IRIDIUM, Kommunikation in beiden Richtungen und einem bezahlbaren Preis drei für mich gewichtige Faktoren erfüllt.

Danke für die Info!
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Re: Notsender von Landsbjörg - Kosten

Beitrag von PolarpicsHH » Di 9. Sep 2014, 01:02

Hallo Martin,

war mir ein Vergnügen. Es gibt jetzt sogar noch eine ganz aktuelle Version mit integriertem GPS Navigator für 330,-€ ( orangfarbenes Gehäuse )

Aber als großer Freund der Redundanz finde ich, sollten so wichtige Funktionen wie Kommunikation und Navigation IMMER in zwei von einander unabhängigen Geräten untergebracht sein ( außer natürlich, man will es zusätzlich noch zum Garmin dabei haben ).

Link zum Händler kann ich Dir schicken. In diesem Fall bitte eine PN an mich.
RhiitalDisco
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Re: Notsender von Landsbjörg - Kosten

Beitrag von RhiitalDisco » Mi 22. Apr 2015, 09:50

Hallo
Hier noch ein Link auf einen interessanten Vergleich der auf dem Markt erhältlichen Notfallsender (in Englisch):
http://expeditionportal.com/personal-lo ... essengers/

Ich habe mir zwischenzeitlich aufgrund des Hinweises in diesem Forum einen InReach Explorer zugelegt. Es gibt einen Vertrieb in Deutschland, der auch die Aktivierung des InReach mit eigenen Abo's anbietet, die interessanter sind als die Abo's von Delorme.
Im ersten Test ist die Konfiguration und Handhabung recht einfach (aber alles in Englisch). Der Einsatz im Feld ist ab Juni geplant.
Niveau ist keine Handcreme - und Stil nicht das andere Ende vom Besen
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brunbjoern
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Re: Notsender von Landsbjörg - Kosten

Beitrag von brunbjoern » Mi 22. Apr 2015, 19:38

Ich habe mir zwischenzeitlich aufgrund des Hinweises in diesem Forum einen InReach Explorer zugelegt.
Ich habe mich gegen ein Spot3 entschieden und mir neulich einen InReach Explorer zugelegt, werde ihn aber erst im Juli ausgiebiger testen können.
Ein erster Test war soweit zufriedenstellend, allerdings finde ich die DeLorme Webseite etwas unübersichtlich. Es gibt aber schlimmeres.
Ich habe mich dann aber für die Originaltarife (Variante Freedom Plans), von DeLorme entschieden, da sie für *meine* geplante Nutzung passender und damit günstiger waren, als die Tarife des Anbieters in Bayern, von dem ich das Gerät bezogen hatte. Bei den "Freedom Plans" fällt eine jährliche Gebühr von USD 24,95 an und dann jeweils bei Nutzung die entsprechenden Tarife zw. USD 14,95 und 99.95 für jeweils 30 Tage.


Viele Grüße,
Matthias
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