Offene Fragen Kleidung und Vorbereitung

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Kim T.
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Offene Fragen Kleidung und Vorbereitung

Beitrag von Kim T. » Do 15. Okt 2015, 14:56

Hallo zusammen,

ich weiß, ich bin früh dran, aber ich plane nächsten Sommer eine geführte 9-Tages-Rucksacktour von Laki nach Skaftafell.

Ich habe mal mit der Planung meiner Packliste angefangen, um das Gewicht möglichst niedrig zu halten, fehlende Sachen noch nachzukaufen und mich langsam in der Vorbereitung beim Wandern an das richtige Rucksackgewicht heranzutasten.

Dabei sind bei mir noch einige Fragen aufgetaucht, zu denen ich die Hilfe von island- und wandererfahrenen Forumsmitgliedern brauchen kann:

1) Welche dieser beiden Wanderhosen (oder beide?) ist zusätzlich zu meiner Regenhose am besten geeignet für die Tour (natürlich über einer Baselayer Schicht):
a) North Face Trekker Convertible: Zip-Off, sehr leicht, aber nicht wirklich wasserabweisend oder warm
b) Arcteryx Gamma AR pants: sehr robust, wind- und wasserabweisend, schwerer und wärmer

2) Wie warm sollte ich meine Baselayer Schicht auswählen? Ich werde voraussichtlich 2 Sets Merino mtibringen, aber bin mir unsicher, ob die 200er oder die 260er Dicke oder vielleicht eins von jeder Sorte (eins zum Wandern und eins zum Schlafen).

3) Sollte ich meine Spiegelreflexkamera mitnehmen oder sie besser zu Hause lassen? Es gibt bestimmt tolle Motive in Hülle und Fülle, aber sie ist nicht gerade leicht und ich bin mir nicht sicher, wie ich sie am besten verstauen würde? Extra Tasche? Tolle Fotos zur Erinnerung wären super, aber ich weiß nicht, ob der Qualitätsunterschied zu einer Kompaktkamera den Aufwand wert ist...

4) Würdet ihr auch bei einer geführten Tour GPS, Biwaksack und ein Notfallset (Feuerstahl etc.) mitnehmen? Ich bin mir sicher, dass die Guides gut ausgerüstet sind. Selbst vorbereitet zu sein, schadet sicher nicht, aber ich denke an das extra Gewicht.

5) Macht es Sinn, meine bequemere Softshelljacke mitzunehmen? ich bin mir sicher, es wird eine Menge regnen, also bin ich mir unsicher, ob ich nicht ohnehin hauptsächlich die Regenjacke anhaben werde (plus Daunenjacke drunter als Option für kalte Tage/Abende).

6) Geplant sind zwei Paar Handschuhe, ein Paar dünnere Wander-/Kletterhandschuhe und ein wasserdichtes, wärmeres Paar. das sollte reichen, oder?

7) Ist es möglich, unterwegs Unterwäsche oder Baselayers abends zu waschen und bis zum Morgen im Zelt trocken zu kriegen, oder ist das illusorisch?

8) Wenn ich in Baselayers schlafe, brauche ich wohl den Hüttenschlafsack als Inneneinlage nicht und wasche nach der Tour einfach den Schlafsack. Ich nehme an, dass es auch im Sommer nachts so kühl ist, dass ich bequem in Baselayers schlafen kann ( oder sogar muss).

9) Vielleicht ist das eine seltsame Frage, aber wie "leave your trace" ist eine solche geführte Wandertour auf Island? Klar nehme ich all meinen Müll wieder mit, aber muss ich mich auch darauf einstellen, Toilettenpapier und Kot von neun Tagen wieder mit raus zu nehmen?

Vielen Dank für eure Hilfe!
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Olaf
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Re: Offene Fragen Kleidung und Vorbereitung

Beitrag von Olaf » Do 15. Okt 2015, 17:14

Zunächst mal, von Laki nach Skaftafell ist es eine nicht ganz einfache Tour mit vielen größeren Flussüberquerungen. Wenn du nicht ganz genau weißt, was da auf dich zukommt, ist eine geführte Tour wohl in der Tat eine bessere Variante! Aber vielleicht hättest du erstmal anderswo in Island evtl. auf eigene Faust und auf einer kürzeren Tour ein bisschen Erfahrung sammeln sollen?

Das bezieht sich insbesondere auf deine vielen Fragen bezüglich Kleidung: Eine passende Antwort darauf wirst du durch Experimentieren selber finden müssen. Kälteempfinden ist nunmal individuell verschieden. Und außerdem hängen viele dieser Fragen damit zusammen, wie du deine Schichten aufbauen willst: Eine etwas wärmere Basisschicht aus Merino oder lieber mehr Isolation in einer separaten Fleeceschicht? Softshell-Jacke für fast alles und eine dünne Regenjacke obendrüber nur wenn nötig, oder eine dicke und robuste Hardshell-Jacke für fast alles und dafür etwas leichter unten drunter? Einen etwas wärmeren Schlafsack, oder vielleicht etwas Schlafbekleidung und einen dünneren Schlafsack? Bei den Handschuhen hätte ich jetzt ein paar "wasserdichte Allzweckhandschuhe" eingepackt und ein paar wärmende Wollhandschuhe für untendrunter, aber auch da gibt es sicher vielerlei Lösungen. Mit anderen Worten: Die Frage, welche Hose "besser" ist lässt sich nur beantworten, wenn man weiß wofür du sie einsetzen willst und mit welchen anderen Kleidungsstücken du sie in Kombination tragen willst. Du solltest dich jedenfalls darauf einstellen, dass du in fast allen Wetterlagen eine winddichte Bekleidungsschicht brauchst und in manchen Wetterlagen auch eine wasserdichte. Alles andere ist in erster Linie "persönliche Vorliebe", oder "eigene Erfahrung".

Ob waschen und trocknen so eine gute Option ist hängt zum einen davon ab, wie viel Glück du mit dem Wetter haben wirst, zum anderen davon, wie viel Zeit überhaupt abends bleibt, um sich um die Wäsche zu kümmern. Im Sommer 2015 wärst du damit eher nicht so glücklich geworden, aber grundsätzlich kann man auch auf Islandtouren abseits der Zivilisation Wäsche waschen und wieder trocken bekommen.

Ich nehme an, dass du auf der Tour auch ein Zelt mitschleppen wirst, insofern würde ich den Biwaksack sparen. Viel besser als in eine Zeltplane wickeln ist so ein Biwaksack nämlich auch nicht. Wieviel sonstige Nofallausrüstung du brauchst und überhaupt kompetente Antworten zu den meisten deiner Fragen sollten dir deine Wanderführer eigentlich viel besser geben können, denn die haben ja hoffentlich genau die Tour schonmal zuvor ausprobiert.

Aber insgesamt denke ich, dass du dir viel zu viele Sorgen und Gedanken machst. Du hast noch so lange Zeit, und kannst noch viele (lange) Wochenendtouren unternehmen, um allerlei selber auszuprobieren, bevor es überhaupt nach Island geht.
Kim T.
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Re: Offene Fragen Kleidung und Vorbereitung

Beitrag von Kim T. » Do 15. Okt 2015, 20:28

Vielen Dank für deine Antwort, Olaf!
Richtig, ich habe nicht annähernd genug Erfahrung für eine Tour auf eigene Faust, deshalb mache ich das als geführte Tour und fange jetzt mit dem Training dafür an.

Ich habe alles an Klamotten, aber war bisher nur im Februar und im September in Island hiken (mit Hüttenübernachtung) oder im Frühling und Sommer in Deutschland, deshalb bin ich mir unsicher, wie die gefühlten Temperaturen auf einer solchen Tour im Juli oder August sind.

Bisher würde ich wie folgt planen (nur Kleidung und Schlafystem):
- Baselayer 200 Merino
- Baselayer 260 Merino
- 3-4 Paar Socken Merino (2x200, 1x400, 1x600)
- 2-3 T-Shirts Merino
- 2 Longsleeve Fleece
- 1x Shorts für Flussquerungen
- Arcteryx Gamma AR Hose
- Arcteryx Alpha AR Jacke
- Arcteryx Beta AR Hose
- Arcteryx Gamma LT Jacke
- TNF Daunenjacke
- Teva Sandalen für Flussquerungen
- Sealskinz Socken für Flussquerungen
- 2 Paar Handschuhe
- 1 Fleece Mütze
- Western Mountaineering Terralite Schlafsack
- Exped Downmat Winterlite Matte
- Evazote Unterlage für Exped Matte

Zelt, Kocher und Lebensmittel stellt der Organisator, das wird dann auf alle verteilt zum Tragen.

Kannst du vielleicht zur Kamerafrage und zu "Leave no trace" noch einen Tipp geben?
LG und Danke!
Kim T.
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Re: Offene Fragen Kleidung und Vorbereitung

Beitrag von Kim T. » Do 15. Okt 2015, 20:29

Ach, den warmen Fleece-Pulli hab ich vergessen...
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Monique
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Re: Offene Fragen Kleidung und Vorbereitung

Beitrag von Monique » Do 15. Okt 2015, 21:22

Ich bin zwar mit den alphas, betas und gammas ein wenig überfordert, versuche aber mal ein wenig zu antworten - zumal ich jetzt gerade Klamotten für 3 Monate plane und inkl. Zeltausrüstung, Kocher etc nur 20 kg habe.

- Wir reden ja über Sommer? Auch wenn der letzte Sommer arg kalt war: Zum Wandern habe ich 150er (T-Shirts) und 200er (langärmlig) an. Alles andere wäre mir zu dick.

- Bei Hosen achte ich nicht darauf, ob sie wasserabweisend sind. Für Regen gibt es Regenhosen. Kriterium bei mir wäre: bequem, angenehm zu tragen, schnell feuchtigkeitsabtransportierend / schnell trocknend.

- Spiegelreflex: Wer eine Spiegelreflex hat, lässt die doch nicht zu Hause, oder?? Im Urlaub geht es nicht ohne :). Gewicht hin oder her.

Frage 4: Nein. Dafür ist die Tour geführt.

Frage 5: Ich laufe im T-Shirt und dünner Jacke - ob Fleece oder Softshell, das hängt vom Wetter ab. Prinzipiell: Man bewegt sich doch beim Wandern, mir zumindest wird dabei warm. Also nicht zu dick anziehen. Wenn es regnet, kommt die Regenjacke drüber. Kann gerne auch bei Wind als zusätzliche Schutzschicht eingesetzt werden.

Frage 7: Würde ich nicht drauf setzen, und außerdem: dafür bist du doch mit Merino-Wolle unterwegs ;).

Frage 8: Dein Schlafsack hat Komfort -4°C. Das sollte eigentlich ausreichen - da brauchst du keinen extra Hüttenschlafsack. Und ob du lang- oder kurzärmelig schläfst, wird von deinem Kälteempfinden vor Ort abhängen. Übrigens: Mein Schlafsack hatte diesen Sommer um die 50 Einsatztage und er roch noch aushaltbar 8-). Mach dir mal wg 9 Tagen keine Gedanken.

Socken: Für 9 Tage = 3 Paar Wandersocken. Ob die jetzt Merion sein müssen, sei dahingestellt. Ich persönlich bin seit einigen Jahren super zufrieden mit den Coolmax Wandersocken "Haraldur" von Icewear, finde, die haben ein ganz tolles Fuß-Klima und halten locker 3-4 Tage.

Warum willst du eine Evazote Matte unter die Downmat legen? Was ich unter die Downmat lege, ist ne ganz dünne Fleecedecke, die darüber hinaus auch anderweitig multifunktional einsetzbar ist (wenn man denn noch Platz für die paar Gramm hat, passt ja nicht immer). Die Fleecedecke verhindert das Rascheln der Downmat.

Monique
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Re: Offene Fragen Kleidung und Vorbereitung

Beitrag von kilosierra » Do 15. Okt 2015, 21:24

Wie soll man auf solch eine vage Kamerafrage antworten?
Es gibt Kompakte für 3500€ denen viele Spiegelreflexkameras nicht das Wasser reichen können.
Was hast Du denn zur Auswahl?
Was für Sensoren stecken da drin, welche Objektive hast Du?
Wie schnell machen die den Akku leer? 9 Tage lang nicht laden können, für mich als völlig bekloppten Fotografen wäre das nicht möglich.

LG Kerstin
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Re: Offene Fragen Kleidung und Vorbereitung

Beitrag von Monique » Do 15. Okt 2015, 21:31

Kamera: Ich habe seit Jahren nur Nikon-Kameras und die Akkus von denen halten immer ewig. Jetzt bei der D7000 1.500 Auslösungen. Mit 2 Akkus kommt man dann sehr weit. Bei Gästen haben ich immer wieder diese Akku-Packs gesehen. Und ja, auf Islandreisen wird immer sehr viel fotografiert. Weißt du denn, wie viele Auslösungen deine Akkus schaffen?

Extra Tasche: Ja, Kameratasche. Am besten eine, die an der Rückseite so eine Gürtelschlaufe hat. Damit kann man sie nämlich super vorne am Rucksack am Hüftgurt befestigen und hat die Hände frei. Nach langer Einsatzzeit ist die Gürtelschlaufe irgendwann hinüber, dann kauft man sich eine neue Tasche. Musste heute nach 2 Jahren mal wieder eine neue holen - 20 €. Die meisten haben heute schon eine Regenhülle, genauso wie bei den Rucksäcken. Aber ehrlich: Wenn es wirklich arg regnet, hat man die Kamera eh IM Rucksack. Das ist der Grund, warum bei mir die vor Jahren extra mal angeschaffte regendichte Fototasche nicht mehr zum Einsatz kommt.
Kim T.
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Re: Offene Fragen Kleidung und Vorbereitung

Beitrag von Kim T. » Fr 16. Okt 2015, 08:27

Vielen Dank, Monique, das war super hilfreich!! :-)

Ich hab eine Canon EOS 100D, also ein Einsteigermodell, aber ich lerne auch noch damit.
Im Moment bin ich noch mit dem Kit-Objektiv unterwegs, aber bis zum Sommer will ich mir noch ein besseres Immerdrauf kaufen.
Ich würde 2-3 Akkus mitnehmen, wenn ich die Kamera einpacke, die wiegen nicht viel. Damit sollte ich hinkommen, vielleicht reichen sogar 2, wenn es nicht zu kalt wird. Bisher bin ich immer mindestens 2-3 Tage mit einem Akku hingekommen, aber das waren Touren, wo ich pausenlos fotografiert habe, was bei dieser Tour ja eher nicht der Fall sein wird.
Ich bin kein besonders ambitionierter Fotograf (bis jetzt), aber schöne Urlaubserinnerungen sind schon viel wert, und Island schreit ja geradezu nach einer ordentlichen Kamera!
Ich hab eine wasserdichte Kameratasche. Werde dann mal testen, ob und wie ich die am besten am Rucksack befestigt kriege.

Die Downmat ist meines Wissens empfindlicher als einige andere Schlafmatten und je nachdem wie scharfkantig der Boden unter dem Zelt ist, würde ich mich besser fühlen mit einer Unterlage. Ob Evazote oder Fleece ist eigentlich egal, zu Hause rumfliegen hab ich beides, aber die Evazote könnte ja auch bei nassem Boden mal als Sitzgelegenheit für eine Pause dienen.

Vielen Dank fürs Zeit nehmen!
Ich finde, das Planen macht immer Spaß, weil man sich gedanklich schon mit dem Urlaub beschäftigt :-)
Außerdem kann ich mit dem richtigen Gewicht trainieren, bzw. mich da hinarbeiten, wenn ich weiß, wie schwer der Rucksack wird.
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Dieter
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Re: Offene Fragen Kleidung und Vorbereitung

Beitrag von Dieter » Fr 16. Okt 2015, 14:56

Hallo Kim,

Wenn Du in einer Gruppe gehst und den Foto im Rucksack hast, dann kommst Du kaum zum fotografieren. Wenn, dann wasserdicht (!) verpackt, also nicht bloß Regenhülle, und griffbereit vorn.

Nimm lieber mehr und nicht zu warme Funktionsunterwäsche mit. Waschen ist auf der Tour kaum drin, also wechseln. Denk dran, dass Du auch mal in einen Bach fallen könntest, dann ist ein Satz trockene Wäsche (wasserdicht verpackt) immer gut.

Nimm auch Badezeug und Handtuch mit. Auf der Route liegt der vielleicht schönste Hot Pot Islands (mehr wird hier nicht verraten)! :mrgreen:

Den vielleicht wichtigsten Ausrüstungsgegenstand hast Du noch gar nicht erwähnt: die Schuhe!
Keine Trailrunner (nur für Helden = Lemminge!) sondern feste, knöchelhohe Bergschuhe, geeignet für Leichtsteigeisen. Die Route geht über Gletschereis, steile Schneefelder und weglos über alpines Gelände.
Tevas mit Neoprensocken sind eine sehr gute Wahl und Du wirst bei einigen der Furten froh darüber sein!

Feuerstahl zu hause lassen - ein Einwegfeuerzeug ist Backup genug.

Ich kenne die Tour ziemlich gut und es ist eine sehr gute Idee sie mit einem Guide zu machen. Die Route ist auf jeden Fall eine der anspruchsvollsten in Island, aber ein Riesenerlebnis.

Dieter
http://www.isafold.de
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Kim T.
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Re: Offene Fragen Kleidung und Vorbereitung

Beitrag von Kim T. » Fr 16. Okt 2015, 15:44

Hallo Dieter,

vielen Dank für deine Antwort, ich habe deinen Reisebericht bestimmt schon fünfmal gelesen - falls ich da richtig liege... ;-)

Für die Kamera habe ich heute Morgen einen Clip (Peak Design Capture Clip) gefunden, mit dem man sie inkl. Regenhülle stabil am Rucksackgurt befestigen kann. Den werde ich mir voraussichtlich bestellen, denn das System sieht ganz gut aus.

Gut, dann plane ich eher mit 3 Sets 150er Stärke als Baselayer (tragen, schlafen, wechseln).

Ich habe die Salomon Quest 4D GTX als Schuhe. Bisher haben sie meine beiden Islandbesuche und auch die Fimmvörðuháls-Tagestour vor zwei Wochen ohne Probleme weggesteckt und ich war sehr zufrieden damit. Zumindest die Leih-Steigeisen bei zwei kürzeren Gletschertouren konnte man gut und sicher an ihnen befestigen.

Wenn ich großes Glück habe, macht mein isländischer Lieblingsguide vielleicht die Tour. Zumindest hat er gesagt, er fragt seinen Chef, wenn mein Termin feststeht. Mit einem Freund an meiner Seite statt eines Unbekannten würde ich mir auf jeden Fall weniger Sorgen ums Durchhalten machen, denn ihm vertraue ich absolut.

Jetzt habe ich noch 9-10 Monate, um richtig fit zu werden und meine Ausrüstung zu testen und freue mich riesig auf die Herausforderung.
Bitte wünsch mir Glück!
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