Graenalon und Askia

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GünterD
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Graenalon und Askia

Beitrag von GünterD » Sa 23. Jul 2016, 12:34

Hallo liebe Forummitglieder,

Nächste Woche fliegen wir (Familie mit 2 Jugendlichen) für 3 Wochen nach Island. Ich plane schon seit Januar rum und muss bis nächste Woche wissen wo wir hinwollen und hab ein paar Fragen: (Letztes Jahr sind wir von Skogar nach Landmannalaugar und dann noch 6 Tage in Hornstrandir gewandert) (Die Kinder wollen diese Jahr zum Graenalon und zur Askia)

Wenn wir zum Graenalon wollen: Ist es besser Djupa rein und Nupsta raus oder umgekehrt? Wie tief sind die Furten bei normalem Wetter wirklich? Wo finde ich einen gescheiten gps-track?

Wenn wir zur Strutslaug wollen: Laugarvegur von Skogar zum Alftavatn, einen Tag nach Osten zur Strutslaug und dann 2 - 3 Tage F210 raus. Kommen auf der F210 schwierige Furten? Läuft auf der F210 niemand? ich hab keinen Bericht gefunden? Wie kommt man von der Strutslaug am besten zur 1. zurück?

Wenn wir zur Askia wollen: Wie weit darf man mit dem normalen Mietauto die 843 Richtung Svartarkot fahren? Wir würden von dort 3 Tage die Öskjuvegur zur Askia und 3 Tage zurücklaufen. Oder weis jemand wie man deutlich günstiger als mit Myvatn Tours nach Herdubreidarlindir kommt?

Vielen Dank im voraus für Antworten,
Günter

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Sigrid
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Re: Graenalon und Askia

Beitrag von Sigrid » So 24. Jul 2016, 11:01

Hallo Günter,

habt ja ganz schön viel vor.

Ich kann nur zur Djúpá-Variante etwas beitragen. Von der Nupsá gibt´s im Netz sehr viele Infos, Berichte, Fotos. Ist nichts für mich, da ich keine Kletterin bin.

Ich war relativ früh am Nachmittag an der Furt und bin das linke Ufer auf und ab gegangen und habe den Fluß beobachtet, Pegelsteine gesetzt, was kaum gelang, nach der Kante ging es gleich ins Wasser. Die Umgebung ist geröllig, was sich im Flußbett auch fortsetzte. Vorsichtiges Gehen, bzw. Schlurfen war angesagt und musste ein paar ca. Handballgroße Steine mit dem Fuß zur Seite schieben. Die eine oder andere Untiefe gab es, denen ich aber gut ausweichen konnte, an eine Rinne erinner ich mich nicht. Das Vorankommen war ok. Die Tiefe war in der Früh zwischen 60 - 70cm. Die Strömung war ok. Es hatte die Tage vorher nicht geregnet.

Für die Vorbereitung habe ich u.a. ja.is und http://atlas.lmi.is/kortasja/ verwendet.

Viel Spaß beim Planen.

Sigrid

Hach... ja... schöne Tour... seufz...
Dateianhänge
P1150277_01.JPG
Anfang August 2014: Bergvatsná - linke Ufer, Blick Richtung West, am Morgen der Furt
_DSC0052.JPG
Anfang August 2014:Bergvatsná - linke Ufer, Blick Richtung West, nachmittags
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Re: Graenalon und Askia

Beitrag von GünterD » So 24. Jul 2016, 23:57

Hallo Sigrid,

So viel haben wir nicht vor, Graenalon und Strutslaug sind alternativ.
Wir planen zwei 6-Tagestouren während der 21 Tage.

Danke, hatte gehofft, dass die Bergvatsná nicht so gross ist.
Aber eine Frage ist beantwortet: wenn wir Graenalon aussuchen, gehn wir die Nupsta rein, weil wir klettern wollen und, die Eisberge und die Gudlaug sehen, und dann schaun wir mal ob wir duch die Bergvatsná kommen.

-Günter
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Sigrid
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Re: Graenalon und Askia

Beitrag von Sigrid » Mo 25. Jul 2016, 00:17

Hallo Günter,

viel Spaß und gute Touren. Schreibt kurz wie es war.

Grüße
Sigrid
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Re: Graenalon und Askia

Beitrag von GünterD » Sa 17. Sep 2016, 17:14

Hallo zusammen,

Wir haben uns Graenalon und Askia für das nächste mal aufgehoben. Trotz starker Proteste der Kinder haben wir es nicht mal versucht. Wegen verknaxtem Fuß sind wir erst mal die 5 Tage Kjalvegur gewandert, genau so wie Buch "Naturparadies am Polarkreis" beschrieben. Es war wunderschön und nicht viel los. Und wegen Schlappheit haben wir uns die Askia nicht zugetraut und sind stattdessen die Jökulsargljufur vom Dettifoss nach Asbyrgi und zurück gewandert. War ebenfalls wunderschön. Sonst haben wir viele Tagestouren gemacht. Am Schluss waren wir alle richtig fit. Da sind wir bei bestem Wetter von Grenivik auf den Kaldbakur 1173m.

- Günter
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Re: Graenalon und Askia

Beitrag von GünterD » Di 14. Aug 2018, 23:58

Hallo zusammen,

2016 hab ich geschrieben: "Wir haben uns Graenalon und Askia für das nächste mal aufgehoben". Jetzt vom 27.7.2018 bis 13.8.2018 war das nächste mal. Wir sind mit dem Auto nach Svartarkot und dann 2 Tage Öskjuvegur gelaufen, am 3. Tag wollten wir ohne großes Gepäck zur Askia und wieder zurück zur Dyngjufell Hütte. Fast haben wir das geschafft. Umgedreht sind wir als wir in die Caldera der Askia schauen konnten, weil uns ein Regenschauer beim Kochen erwischt hat.
20180731_130420.jpg
Caldera
Dann sind wir 2 Tage zurück zum Auto gewandert. Auch wenn wir nicht ganz unten in der Askia waren war es für uns alle eine wunderschöne Tour.
Dann drei "Ruhetage":
erster Ruhetag: Um die bunten Berge bei Bakkagerdi, Tour 20 aus Rother Wanderführer
zweiter Ruhetag: Storud, Tour 21 aus Rother Wanderführer
dritter Ruhetag: Sandfell, vom Campingplatz Stora-Sandfell
Anschließend sind wir zum Graenalon aufgebrochen.
Am 2. Graenalon Wandertag vormittags haben wir die Djupa gefurtet.
20180807_095736.jpg
Furt
Am 3. Graenalon Wandertag sind wir die Kette hochgeklettert
20180807_160340.jpg
Kette
und durch die Schlucht
20180808_104446.jpg
Schlucht

Der Weg ist ein ausgetretener Pfad und war für uns einfach zu finden. Es war ein ziemlicher Sturm, den Anfang der Schlucht zu erreichen war wegen der Böen nicht ganz ungefährlich. Eine Stunde nach der Schlucht haben wir uns entschieden mit dem Wind rechts herum durch die Suludalur zurückzugehen, statt uns gegen den Sturm zur Gudlaug durchzukämpfen. Mit dem Wind ging das Wandern sehr viel einfacher, so dass wir bis zum Zeltplatz gekommen sind und am nächsten Tag zum Auto zurück.
So sind wir noch zu 3 regenfreien Rumgammeltagen in Fludir gekommen, wohin wir gefahren sind, weil der Wetterbericht vedur.is vorhergesagt hat, dass der Regen nicht so weit ins Landesinnere kommt, was genau gestimmt hat.
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Re: Graenalon und Askia

Beitrag von marled » Mi 15. Aug 2018, 10:02

Danke für die Rückmeldung, das war spannend zu lesen!
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Re: Graenalon und Askia

Beitrag von NeitherErnie » Mi 15. Aug 2018, 10:53

Die Quelle heißt übrigens eigentlich Gunnlaug nach der Frau des Entdeckers (Gunna) ;-)
Zwischen Seyðisfjörður und Keflavík liegt nunmal eine kleine unwegsame lnsel namens Ísland (WERner)
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