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Zelt-Empfehlung??

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Elkü
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Re: Zelt-Empfehlung??

Beitrag von Elkü » Fr 28. Aug 2015, 13:30

Hi zusammen,

danke schonmal für die Einschätzungen! :-)
Das Akka Dome hab ich mir mal im Netz angesehen, scheint ja vom Prinzip her dem HB Staika (oder Allak) zu ähneln. Das Basis-Material ist da Polyester, nicht Nylon, aber auch silikonbeschichtet. Weiß noch jemand etwas zu den Materialien zu sagen? Hab leider nichts über die Vor- und Nachteile gefunden.

Das Staika ist natürlich auch hübscher (bin halt eine Frau: "Welches Auto hätten Sie denn gerne?" - "Oh, das schöne Rote da!" :lol: Nein, nein, ganz so schlimm bin ich nun wirklich nicht!) :twisted:

Was Olaf schreibt, waren genau meine Bedenken. Da immer vor Ort, kann ich mir natürlich das Wetter aussuchen, und bei Sturmwarnung ziehe ich dann nicht los. Aber: heute z.B. windet es auch ganz nett, dabei richtig schöner Sonnenschein, und ich dachte gerade so: ach, jetzt wäre Zelten auch mal was Nettes, aber mit dem Rock 22 hätte ich da keine Lust zu...

Andi's Beitrag hat mich natürlich zunächst sehr gefreut: Juchuh, Bestätigung! Das HB ist schon ein tolles Zelt. Aber mit Andi kann man mich nun so gar nicht vergleichen, und ein Zelt am Ziel vorbei zu kaufen, ist natürlich auch nicht das Wahre... Aber ein wenig auf Nummer Sicher mag ich schon gehen, denn ein Zelt für die Light-Aktion habe ich ja.

Ich werde mich wohl noch ein wenig umschauen. Leider kann ich im Moment echt nicht einschätzen, wie realistisch meine Hoffnung ist, die Möglichkeiten, wenn ich sie denn habe, auch wirklich zu nutzen. Da fehlt nämlich nicht nur das Equipment, sondern oft auch der geeignete Reisepartner. Und die kann man sich ja bekanntlich nicht kaufen...

Aber wenn ihr noch weitere Gedanken dazu habt, die mir eine Entscheidung erleichtern könnten, bin ich dankbar dafür! Und ich komme dann vermutlich auch noch mit konkreteren Zelt-Vorstellungen auf euch zu. :)
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Olaf
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Re: Zelt-Empfehlung??

Beitrag von Olaf » Fr 28. Aug 2015, 15:59

Bei Zelten werden üblicherweise drei verschiedene Materialien eingesetzt: Polyester, Nylon und Nylon 6.6. Die genauen Unterschiede in der chemischen Zusammensetzung kennt wikipedia besser als ich, aber als Faustregel: Polyester ist UV-beständig, Nylon nicht. Nylon ist "reißfester" bei geringerem Gewicht. Nylon 6.6 ist nochmal etwas reißfester, aber dafür auch teurer. Nylonstoffe haben außerdem die Eigenschaft, dass sie sich ausdehnen, wenn sie nass werden. Über die Abriebfestigkeit (Zeltboden!) liest man verschiedenes aber die Unterschiede dürften vernachlässigbar sein.

Daraus ergibt sich: Polyester ist bei Außenzelten eigentlich sinnvoller, aber meist schwerer, oder so dünn ausgelegt, dass es dann eben doch wieder nicht so robust ist. Hier kommt es auf das genaue Material und insbesondere die "Denier" an (z.B. 30D-40D für Nylon 6.6, 50D oder so für Nylon, oft 70D für Polyester, je dicker die Fäden desto robuster und schwerer). Nylon und insbesondere Nylon 6.6 ist meiner Meinung nach eher für harten Expeditionseinsatz geeignet. Wenn du z.B. auf Abenteuer-Fotoreise zum Südpol mit minimalstem Gepäck unterwegs bist und der Hersteller oder wer auch immer zahlt dir für jede solche Tour ein neues Zelt, dann auf jeden Fall Nylon 6.6. Dass der Außenstoff nach 100 Tagen in der Sonne brüchiger wird kann dir ja egal sein *, die nächste Tour hast du ein neues Zelt. Wie gesagt, Polyester ist für normale Menschen eigentlich sinnvoller, aber man möchte natürlich auch ein bisschen was leichteres haben und freut sich, wenn das neue 4-Personen Zelt nur genau 729.4g wiegt...

Ich hatte schon verschiedene Zelte, an den Nylon-Stoffen stört mich aus praktischer Sicht dass sie sich bei Feuchtigkeit wie gesagt etwas ausdehnen. Macht das perfekte Abspannen manchmal etwas schwieriger. Mein nächstes Zelt wird wahrscheinlich wieder Polyester, da ich mich bei der Auswahl zwischen "geringes Gewicht" und "langlebig" eben eher für letzteres entscheide...

* Manche Menschen achten bei der Wahl ihrer Outdoor-Produkte natürlich auch auf sowas wie "Umwelt", "Nachhaltigkeit" oder sogar "Ethik", statt nur auf "Preis" und "Gewicht". Das erfordert in den meisten Fällen natürlich leider nochmal erheblich mehr Rechercheaufwand, aber als Faustregel kann man ja zumindest mal auf "Langlebigkeit" setzen.
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Monique
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Re: Zelt-Empfehlung??

Beitrag von Monique » Sa 29. Aug 2015, 00:47

Auf Olaf ist Verlass - der liefert Antworten, an die denkst du im Traum nicht :). Dank dir!! In Bezug auf Nylon und Polyester weiß ich jetzt, warum sich meine Zelte so verhalten/verhielten, wie sie es tun/taten. Beim nächsten Mal: Polyester, denn dieses Ausgedehne und Abgeschlaffe, das nervt.

Elke, ich habe inzwischen auch schon Zelt Nr. 4 und keines war für Island perfekt, jedes hatte Vor- und Nachteile. Und zwei davon waren teuer. Und hatten mehr Nachteile, als der Preis vermuten lassen würde.

Sowohl das Exped-Sirius II als auch das Wechsel Interprid 2 zero line sind aus Nylon und haben die von Olaf benannten Macken, das Exped mehr als das Wechsel. Das Wechsel hat dafür binnen 2 Jahren schon 4 Gestängebrüche hinter sich (mit "hervorragendem" Support aus Deutschland, konkret: Ich bin schlicht zu blöd, ein Zelt aufzubauen ... Alleine aus diesem Grund kaufe ich nie wieder ein Wechsel.). Und beim Wechsel tropft es übel in den Eingang, wenn es regnet - duschen gratis also.

Das Exped hatte sich zudem in 3 Monaten Neuseeland einen fetten UV-Schaden eingefangen und war danach quasi tot. Okay, das UV-Problem hast du in IS nicht so. Aber auch das Wechsel, das nur in IS im Einsatz war, hat mächtig Farbe gelassen, Gummizüge sind erschlafft, Nähte gerissen - aber die Reißverschlüsse machen noch alles mit. Immerhin.

Kurzum: Ich überlege auch immer wieder, mir ein teures HB zu kaufen, war auch schon beim Staika (auf Empfehlung). Und jedes Mal sag(t)e ich nein. Aus Preisgründen. Aber wenn dann wieder ein Zelt tot ist, sage ich: Hättest du vielleicht doch lieber ...? Ja, es ist schwer. Auch die HB sind nicht immer 100%.

Vom Zeltgewicht her gehöre ich nicht zu den Leichtgewichstfetischisten; ich meine, du eher auch nicht. Es gilt die Regel: Man braucht Platz, gerade in Island = als 1 Person ein 2-Personen-Zelt - für dich dann eher eine 3-Personen-Zelt? Ich habe in diesem wunderschön verregneten Sommer so viele "Hundehütten" gesehen, in die kaum ein Mensch rein passte, geschweige denn ein zusätzliches Handtuch (das Gepäck musste draußen wohnen) - da fragt(e) man sich immer wieder: Was macht ihr mit all den nassen Sachen auf euren Touren???
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Re: Zelt-Empfehlung??

Beitrag von Elkü » Sa 29. Aug 2015, 18:57

Halloechen,

tja Monique, die Hillebergs sind aber eben auch aus Nylon... Die Nachteile waren mir bisher nicht aufgefallen (ich hatte mal die Ehre, in einem Tarra næchtigen zu duerfen...), danke fuer die ausfuehrlichen Infos dazu, Olaf! Ich dachte allerdings, dass beidseitige 3-fache Beschichtung mit Silikon dem Ausdehnen entgegenwirken wuerde. Aber Haltbarkeit (das mit der UV-Anfælligkeit wusste ich nicht) ist natuerlich ein Argument, das bei dem Preis nicht von der Hand zu weisen ist... Ich kaufe mir ja ein HB eher fuer's Leben...

Hatte mir noch das Rejka Olanda, Olanka (?) næher angeguckt, aber das hatte bei einem Test, den ich fand, keine sehr grosse Windstabilitæt. Aber da muss ich noch mal genauer gucken, bin gerade auf Arbeit und kann nur aus dem Gedæchtnis schreiben. Wahrscheinlich okay, wenn man nicht gerade auf freiem Feld zeltet. Ich meine, es war auch aus Nylon? Die in Frage kommenden Vaudes sagen mir irgendwie nicht zu. Mehr fællt mir gerade nicht ein, spæter dann. :-) Arbeit ruft...

Danke schonmal, bis bald!
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Re: Zelt-Empfehlung??

Beitrag von Elkü » Di 1. Sep 2015, 03:59

Hallo, da bin ich wieder...

So, nun habe ich mich mal auf die virtuelle Zeltreise begeben und fleißig gesammelt.
Im Grunde bin ich immer noch recht begeistert vom Staika, wären da nicht die anderen Kandidaten, die ähnliches versprechen, aber nur die Hälfte kosten. Naja, Papier ist geduldig...

Könnt ihr mal einen Blick auf meine Sammlung werfen? Manche Zelte fielen schon allein wegen der Innenmaße weg, denn um die 140cm Breite sollten es schon sein... Was mir vorteilhaft erschien, ist grün markiert, was mir grenzwertig erschien, ist rot markiert. Aber wie gesagt, Papier... Vielleicht gibt es ein paar Erfahrungswerte aus der Praxis? :mrgreen:

Außer dem Vaude Space L 3P und dem Fjällräven Akka Dome 2 haben übrigens alle, die ich in die engere Wahl nehmen würde, ein Nylon-Außenzelt. Hm. Irgendwie verstehe ich das nicht, wenn die Langlebigkeit darunter so leidet. Sind ja nicht alles reine Expeditionszelte.

So, und jetzt mal gucken, ob das mit dem Datei-Anhang klappt... :roll:
Dateianhänge
Zelte.pdf
(17.36 KiB) 486-mal heruntergeladen
Zelte.jpg
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Re: Zelt-Empfehlung??

Beitrag von ExilBayer » Mi 2. Sep 2015, 18:39

Elkü hat geschrieben:Was mir vorteilhaft erschien, ist grün markiert, was mir grenzwertig erschien, ist rot markiert. Aber wie gesagt, Papier... Vielleicht gibt es ein paar Erfahrungswerte aus der Praxis?
Warum ist 3,9 kg weiss und 4,1 kg rot?
Auf die 200 g kommt es dann auch nicht mehr an.

Warum ist dir die Höhe egal?
Normalerweise sind 20 cm in der Höhe viel wichtiger als 20 cm in der Länge - wenn es darum geht wie gut man Regentage übersteht ist es wichtig dass man bequem im Zelt sitzen kann. Bei mehreren Personen ist es dann auch relevant ob das Zelt nur an einer Stelle so hoch ist, oder ob da Leute an beiden Enden des Zeltes bequem sitzen.
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Re: Zelt-Empfehlung??

Beitrag von Elkü » Mi 2. Sep 2015, 22:51

Oh, in der Tat... Zelthöhe und Außenmaße hatte ich außen vor gelassen, ebenso die Apsidengröße. Bei der Zelthöhe ist das vielleicht ein Fehler. Ich musste bisher noch nie wirklich mehrere ganze Tage im Zelt ausharren. Und für ein paar Stunden geht alles. ;) Und das Gewicht... Ich hatte bei 4 kg eine Grenze gesetzt (irgendwo muss sie ja hin...).
Meine Sammlung hat bestimmt noch mehr Fehlerchen, gerade weil man ja alles in Relation zueinander betrachten kann.

Tja, je länger ich mich damit befasse... ich werde wohl nicht drum herum kommen, ein paar Zelte "anzuprobieren". Muss ich bei Hosen ja auch, obwohl ich meine Größe kenne... In Island ist die Auswahl nur mäßig. Aber wenn ich im Winter in Deutschland bin, werden die Outdoor-Läden abgeklappert. Solange muss die Entscheidung halt noch reifen.

Was Haltbarkeit, Stabilität, Qualität und dergleichen betrifft, werde ich mich wohl auf Beratung verlassen müssen. Oder es kommen mit der Zeit noch ein paar konkrete Empfehlungen, die dann genauer in Augenschein genmmen werden können. Das hilft auch immer. Sorry wegen meines Entscheidungs-Dusels. Aber ich bin im Prozess! ;)

So, und jetzt mache ich erstmal 5 Tage ganz dekadent Hotel-Urlaub in Spanien (Alicante), mit meinem Chor. Ehrlich, im Moment weiß ich noch gar nicht so recht, was ich da soll... :roll: :mrgreen:
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Re: Zelt-Empfehlung??

Beitrag von Haförn » Fr 4. Sep 2015, 10:42

Ich möchte Dir die Entscheidung noch etwas erschweren. Ich hatte über 10mal in Island das Fjällräven Sälka 2 (Vorgänger war Foxlite) silikonbeschichtetes PU, 4.0kg dabei. Hat allen Wettern, jeweils Mai/Juni und September standgehalten. Gestänge ist mittlerweile leicht verbogen aber die Funktion ist nach wie vor da. Dieses Jahr habe ich mir das ION 2 von Force Ten 2.65kg (Vango-Konzern) zugelegt, ebenfalls besch. PU. Auch dieses Zelt hat mich überzeugt. Kein Kondenswasser, kein Flattern, sturmfest (letzte 2 Wochen auf Westmännerinseln, Westen, Westfjorde und Nordurfjördur. Ich tat mich auch schwer, bis ich das erste Zelt, JW Alpin, kaufte. Nur einmal benutzt und dann weiterverkauft. Es regnete ins Zelt. Ich wünsch Dir viel Glück.
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Re: Zelt-Empfehlung??

Beitrag von olivyee » Mo 7. Sep 2015, 17:41

Meine Frau und ich haben bislang gute Erfahrungen mit unserem Zelt Quickhiker 3 von Decathlon gemacht. Auf den ersten Blick könnte man meinen, es handelt sich hier um ein qualitativ minderwertiges Zelt (da es im Vergleich relativ günstig ist). Wir nutzen es jetzt schon seit 3 Jahren für gelegntliche Wochenendausflüge bei gutem bis moderatem Wetter. Daher ist meine Empfehlung evtl. nur bedingt nützlich für Leute, die hier bei Wind und Wetter hier zelten möchten (oder müssen). Das bitte berücksichtigen!

Das Zelt ist aus Polyester (um das Thema oben aufzugreifen), macht einen sehr robusten Eindruck und ist ziemlich schnell aufgebaut (wir schaffen es inzwischen in 7-8 Minuten). Was wir zu schätzen wissen, sind seine 2 separaten Eingänge mit jeweils Platz für Gepäck unter dem Außenzelt. Das Innenzelt ist offiziell für 3 Personen, passt also bequem für 2. Auch nach 3 Jahren können wir es immer noch ziemlich straff aufbauen. Für ein Zelt in der Größe hat es ein wie ich finde angenehmes Packmaß. Auch halte ich die Form für ideal in Island, da der Wind halt von jeder Seite kommen kann.

Wie gesagt einen echten isländischen Sturm haben wir damit jedoch noch nicht erlebt.
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Re: Zelt-Empfehlung??

Beitrag von Blacky » Mo 7. Sep 2015, 18:13

Kurz zu Nylon vs. Polyester: Bei Zelten, gerade bei hochwertigen, wird ja viel Silnylon, also Nylon mit Silikon-Beschichtung, verwendet. (Ich habe auch so eins, ein Shangri La 3 von GoLite). Meines Wissen sorgt die Silikon-Beschichtung dafür, dass das Materail UV-beständiger wird. Bei meinem Zelt zumindest habe ich trotz fleissigem Einsatz (und obwohl ich es mal einige Wochen draußen an einer Leine vergaß :mrgreen: ) noch keinerlei Materialermüdung feststellen können. Zusätzlich ist das Material deutlich leichter als ein vergleichbares Polyester-Zelt. (Manche Hersteller bieten das gleiche Zelt in beiden Ausführungen an, da kann man das gut sehen.) Dass es sich etwas mehr bei Nässe dehnt, finde ich persönlich nicht tragisch, nachspannen muss man bei Temperatur-/Wetterwechseln ohnehin immer mal wieder, auch bei Polyester.
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