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das leidige zeltproblem...

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alf

Re: das leidige zeltproblem...

Beitrag von alf » So 15. Jan 2012, 15:51

habe mir das besagte zelt angeschaut. Wechsel-Tents Intrepid 2 Zero-G ist meines, aber sandfarben. hier ist der wind durch wechselnde richtungen voll trauf, ohne probleme. auch habe ich das zelt bei waagerechten regen trocken aufstellen können, war danach nur selber naß. dein zelt sagt mir von der optik nicht sehr zu. was ich noch sagen kann, bei wechsel habe ich wegen der reperatur des risses angefragt und dann ein neues innenzelt(hatte mangel am boden) und überzelt für je 50€ bekommen. ein neues kam damals über 400€
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islandpullover
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Re: das leidige zeltproblem...

Beitrag von islandpullover » So 15. Jan 2012, 19:53

Hallo,
mit der Zeltfrage habe ich mich in letzter Zeit sehr intensiv beschäftigt und habe mich für ein Hilleberg-Zelt entschieden, weil mich die hohe Funktionalität und Produktqualität, unter Abwägung aller relevanten Kriterien überzeugt hat. Sicherlich sind es sehr hochpreisige Zelte. Aber,... wie schon Einstein sagte, alles ist relativ. Hauptsache man ist mit seiner Zeltwahl zufrieden....
und bei einem 2-Mann/Frau-Zelt kann man eh noch mal eine Divisionsrechnung anstellen.
Viele Grüße aus Augsburg

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Torsten
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Re: das leidige zeltproblem...

Beitrag von Torsten » So 15. Jan 2012, 20:12

Hei,

nach Hilleberg Nallo 2, dann MacPac Minaret (beides Tunnelzelte, das Minaret ist aber super sturmstabil) bin ich letztendlich beim Hilleberg Allak gelandet. Wiegt unter 3 kg, ist freistehend mit 3 Bögen, hat viele Abspannungen, gute Lüfter in der Decke (Kamineffekt), 2 Eingänge und es ist ziemlich egal, wie man es zum Wind aufbaut. Es ist genug Platz für 2 Leute mit Gepäck. Und bei schönen Wetter macht man beide Eingänge komplett auf und dann sitzt man im Schlafsack wie auf einem Balkon und kann die Landschaft rings herum geniessen. Ganz anders als bei Tunnelzelten, wo man ja nur den Tunnelblick hat. Ehrlich es gibt kein besseres Zelt.

Das Allak hat nur einen Nachteil, den Preis.
Viele Grüsse

Torsten

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Re: das leidige zeltproblem...

Beitrag von Eisländ » So 22. Jan 2012, 12:40

Hallo Thorsten und Islandpullover,

wie ist es denn mit Garantie im Schadensfall bei Hillebergzelten? Ich habe zwar schon häufig gelesen, dass ein Hilleberg das beste und stabilste ist, was man bekommen kann, aber auch schon mehrfach, dass Gestänge gebrochen sind. Bekommt man das Gestänge im Schadensfall (während der Garantiezeit) kostenlos ausgetauscht? Denn wenn ein Zelt schon knapp doppelt so viel kostet, wie ein 'vergleichbares' eines anderen Herstellers und dann durch einen Sturm trotzdem beschädigt wird, wäre es natürlich ärgerlich, wenn man dann auf den Kosten sitzen bleibt (mal ganz davon abgesehen, dass der Urlaub durch ein kaputtes Zelt sicherlich auch sehr zu leiden hat. :D )

Wie sieht es eigentlich mit folgendem Zelt aus: Helsport Fjellheimen 3 Camp http://www.zeltratgeber.de/Zeltratgeber ... e90aeaf94e Es spielt in der gleichen Preisklasse wie das Staika, ist jedoch ein Tunnelzelt mit all seinen Vor- und Nachteilen. Wiegt jedoch 1200 g weniger und bietet dafür sogar noch deutlich mehr Platz. Hat jemand Erfahrungen mit diesem Zelt?
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Re: das leidige zeltproblem...

Beitrag von Blacky » So 22. Jan 2012, 15:00

Ein kleiner Tipp: Fliegfix bietet Scandium und Carbon-Gestänge an: http://www.fliegfix.com/kategorien/opti ... taenge/154
Ich selber habe kein Hilleberg und habe darum auch keine Erfahrung mit den optimierten Gestängen sammeln können, kenne aber Leute, die sehr angetan davon sind.
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Re: das leidige zeltproblem...

Beitrag von Eisländ » So 22. Jan 2012, 17:19

Hallo Blacky,

danke für den Tipp. Das ist dann für jene mit dem ganz dicken Geldbeutel, die nach dem Kauf des 850-€-Zeltes immernoch genügend Kleingeld haben, um die Konstruktion zu optimieren. :D
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Re: das leidige zeltproblem...

Beitrag von Torsten » So 22. Jan 2012, 17:35

Hei,

also ich hab noch kein gebrochenes Gestänge beim Hilleberg gehabt. Auch meine Freunde in Norwegen, die haben 3 Hillebergzelte, von den kenne ich auch noch kein gebrochenens Gestänge. Und die benutzen ihre Zelte oft, auch im Winter. Die Reperarurhülse hab ich bis jetzt immer spazieren getragen.

Wenn du das Zelt bei Globi gekauft hast, dann gibt es bestimmt Kulanz. Für mich sind aber nicht die Gestänge die Schwachpunkte, sondern die Schlitten der Reissverschlüsse, die durch den vielen Lavasand mehr Verschleiss ausgesetzt sind. Aber auch die tauscht der Globi für recht wenig Geld, auch wenn das Zelt dort nicht gekauft ist.

Was Tunnelzelte angeht, so bin ich davon geheilt. Schlechte Belüftung, du musst es nach dem Wind ausrichten und hast keinen guten Ausblick. Gerade die Belüftung und den Ausblick hab ich beim Allak schätzen gelernt. Und das jeder seine eigene Seite hat, um sein Zeug zu verstauen. Nun muss ich zugeben, dass ich mein Allak vergleichsweise preiswert in der Bucht bekommen habe. War noch nie aufgebaut, für 650 €. Da konnte ich nicht nein sagen.
Viele Grüsse

Torsten

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Re: das leidige zeltproblem...

Beitrag von Olaf » So 22. Jan 2012, 23:31

Ich hab durchaus schonmal jemanden mit gebrochenem Hilleberggestänge getroffen. Der hatte sich sogar extra von vorne herein ein Ersatzsegment mitgenommen und das dann eingebaut. Auch ein noch so teures Zelt ist nicht vor einem Eigentümer sicher, der es an der windexponiertesten Stelle vom ganzen Zeltplatz aufbaut. Mit anderen Worten: immer ein kleines Gebüsch, eine Mulde oder einen großen Stein suchen, wo sich der Wind etwas brechen kann.

Normalerweise ersetzen aber die meisten Markenhersteller sowas einfaches wie ein gebrochenes Gestänge ohne Probleme, meist sogar inklusive Expressversand in aller Herren Länder. Wenn man lieb nachfragt bekommt man oft auch die Reißverschlussschieber gegen Versandkosten wieder ersetzt. Mit Hilleberg hab ich bisher auch keine Erfahrungen, aber ich würde mich schwer wundern, wenn die am Service sparen würden. Die leben doch eigentlich in erster Linie von ihrem guten Ruf.
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Re: das leidige zeltproblem...

Beitrag von Eisländ » Fr 27. Jan 2012, 20:18

Hallo xio,

danke für den Tipp mit dem Fjällräven Sälka 2. Scheint in der Tat ein interessantes Zelt zu sein, auch wenn man darüber im Web leider nicht so viel findet. Hattest du oder sonstwer vielleicht schon Erfahrung damit?
Das Außenzelt scheint mir im Hinblick auf Wasserdichtigkeit sehr sympathisch (zumindest, was die Zahlen angeht :mrgreen: ). Das Platzangebot im Zelt scheint auch sehr praktisch. Wie sieht es mit der Sturmtauglichkeit aus? Das Gestänge scheint mit mit 8,5 bzw. 9 mm etwas knapp bemessen, oder irre ich da? :?

Schönes Wochenende,
Eisländ
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Re: das leidige zeltproblem...

Beitrag von Bartho » Mo 30. Jan 2012, 17:46

Im Rahmen meiner Islandplanung habe ich auch diesen Thread neugierig verfolgt, aber wirklich schlau geworden bin ich auf der Suche nach einem guten 1 Personen Zelt für max ~300€ nicht wirklich - kann das sein?

Vaude Hogan: Die Qualität bei den neueren Zelten wird ja stark bemängelt.
Wechsel Pathfinder: Interessant, etwas schwer, aber allem anschein nach überzeugt es auch nicht wirklich
Salewa Micra (hätte ich sogar): Gewicht, und taugt das wirklich etwas?
MSR Hubba: Scheint interssant, aber erfahrungen?

Hillebger ist außen vor, weil zu teuer....
Vielleicht sollten wir manchmal einfach das tun, was uns Glücklich macht und nicht das, was am besten ist.
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