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das leidige zeltproblem...

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Blacky
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Re: das leidige zeltproblem...

Beitrag von Blacky » Di 11. Nov 2014, 23:05

Das WickiUp habe ich nicht selbst, konnte es bisher nur mal befingern und es machte einen Guten eindruck, sowohl was das Material als auch die Verarbeitung anging.
Ich selber habe das ganz ähnliche Shangri La 3 von GoLite (Die Firma hat leider vor kurzem Insolvenz angemeldet :( ) Ein tolles Zelt, leicht und wirklich windstabil.
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Sigrid
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Re: das leidige zeltproblem...

Beitrag von Sigrid » Mi 12. Nov 2014, 06:25

Ja, das Gewicht der Rejka Zelte...

Mir ist noch Helsport eingefallen. Die Tipis die ich heuer sah waren entweder von Helsport oder Bergans und standen immer gut da.

Ich denke, dass Tipis für den lieben Wind weniger Angriffsfäche bieten; vorausgesetzt, die Abspannung passt.

Für 600€ solltest du was brauchbares finden.

Was haltet ihr davon: in den sauren Apfel beißen, Hilleberg zu dritt kaufen und nach der Tour verkaufen?
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Re: das leidige zeltproblem...

Beitrag von geena837 » Mi 12. Nov 2014, 09:12

Ich werfe noch das Mountain Hardwear Trango 2 in den Raum. ist ein Geodät, hat in Schottland und Norwegen sehr gute Dienste geleistet, vor allem auch in Schottland wo einem der Wind auch echt mal um die Ihren bläst. Ist aber auch nicht billig.
Haförn

Re: das leidige zeltproblem...

Beitrag von Haförn » Sa 15. Nov 2014, 16:20

Ich habe mir kürzlich das halbgeodätische (3 Stangen) 2er Zelt ION 2 von FORCE-ten zugelegt. Gewicht 2700gr nachgemessen, Preis £267.-- bei Blacks. Getestet wird es im Mai 2015. Bild
dschi
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Re: das leidige zeltproblem...

Beitrag von dschi » Di 2. Dez 2014, 20:56

Abend zusammen,

nach längerem suchen, lesen, rumfahren und beraten lassen ist mein derzeitiger Favorit ein ganz neuer.
Das WikiUp4 ist ein schönes Zelt. Habe es zweimal beim großen Weltenbummler aufgebaut.
Es ist doch recht wackelig, braucht eine sehr genaue Abspannung, sonst wirft es Falten.
Und der Hauptkritikpunkt: Wenn es feucht ist, kommt auf jeden Fall beim ruas- und reingehen Feuchtigkeit direkt ins Innenzelt.
Da war die Sache, dass in der Ecke quasi kein Kochen möglich ist nur noch ein Nebenthema.

Nach einem längeren Gespräch mit einem ehemaligen Mitarbeiter des bekannten Outdoorladens in Filderstadt, der jetzt zum Weltenbummler gehört, sind wir auf etwas ganz anderes gekommen.
Das Nordisk Oppland 3 SI. (http://www.nordisk.eu/de/fgreen/produkt ... _model/si/).
Er hat das Zelt dann gleich für mich zur Ansicht bestellt und durfte es einmal aufbauen.
Ich muss sagen ich war begeistert. Nicht wirklich langsamer zum Aufbauen als das WikiUp.
Die Stangen gehen supergut zusammen, das flutscht. Das Material fühlt sich etwas robuster an als das WikiUp, bei dem ich Angst hatte es schon beim Aufbau zu zerreißen.
Das Innenzelt ist für drei ausreichend. 1-2 Rucksäcke passen je nach Größe noch rein...
Der Eingangsbereich ist echt großzügig mit zwei Eingängen (Vorne und Seite). da kann man problemlos zu dritt sitzen und kochen.
Die Belüftung ist durchdacht und kann hinten mittels eines Reißverschlusses gesteuert werden.

Bisher überzeugt mich das Zelt. Habe mir bis Ende Dezember Zeit gelassen, bis ich zuschlagen will.
Der Preis: 550 EUR.

Hat jemand Erfahrung mit dem Zelt oder Vorgängern von Nordisk?
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Re: das leidige zeltproblem...

Beitrag von Sigrid » Mi 3. Dez 2014, 12:14

Na, das schaut doch gut aus.

Kann man das Innenzelt herausnehmen?
Ich mag´s ja wenn Innen- und Außenzelt voneinander getrennt werden können. Wenn das Außenzelt arg nass ist, fummel ich lieber das Innenzelt raus und dann beim Aufbauen wieder rein, als dass ich das ganze Wasser dann abends im Zelt wiederfinde; habe diese Erfahrung einmal gemacht.

Sorgfältiges Abspannen ist bei jedem Zelt angebracht.
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Re: das leidige zeltproblem...

Beitrag von dschi » Mi 3. Dez 2014, 12:57

Ja, Innenzelt ist herausnehmbar! Auch wieder ein Unterschied zum WikiUp, dort ist das Innenzelt zwar herausnehmbar, aber ich muss immer zuerst das Innenzelt und dann das Außenzelt aufbauen. Beim Oppland kann ich erst außen und dann innen aufbauen.
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Re: das leidige zeltproblem...

Beitrag von Blacky » Mi 3. Dez 2014, 15:33

dschi hat geschrieben:Auch wieder ein Unterschied zum WikiUp, dort ist das Innenzelt zwar herausnehmbar, aber ich muss immer zuerst das Innenzelt und dann das Außenzelt aufbauen. Beim Oppland kann ich erst außen und dann innen aufbauen.

Kleine Korrektur: Nein, muss man nicht. Mit ein bisschen Übung kann man erst das Außenzelt aufbauen und danach das IZ einhängen. (Das mache ich mit meinem fast baugleichen GoLite so wenn's regnet: ich werfe das Gepäck hin, schmeiße das Außenzelt drüber damit alles trocken bleibt, haue schnell die äußeren 6 Häringe rein und kann dann den Rest (Mittelstange, Innenzelt) gemütlich und trocken von innen machen.


Aber das Nordisk sieht gut aus, viel Spaß damit.
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Re: das leidige zeltproblem...

Beitrag von Tobias » Mi 7. Jan 2015, 01:22

Zuersteinmal ein allseitiges Hallo in die Runde, da es sich um meinen ersten Beitrag handelt.

Zur Zeltfrage:

Im Hochsommer geht es für uns zwei das erste Mal nach Island, und in der Planung sind wir noch recht flexibel, aber den Laugavegur wollen wir in jedem Fall begehen. Ansonsten soll eigentlich nur selten im Zelt übernachtet werden/das Zelt nach Möglichkeit im Hotel verbleiben während wir uns Tagestouren widmen.

Aktuell habe ich ein recht günstiges Angebot für ein Vaude Power Atreus vorliegen, hat dazu jemand eine Meinung?
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Re: das leidige zeltproblem...

Beitrag von Sigrid » Mi 7. Jan 2015, 13:27

Hallo Tobias,

willkommen.

Das Zelt sieht meiner Meinung nach gut aus, bzw. erfüllt alles, was ein Zelt für Regionen á la Ísland bietet, bzw. zelten angenehm gestaltet, z.B. Außen- und Innenzelt sind separat, Alugestänge, genügend Stauraum, Außengestänge (bei Vaude ja auch nicht mehr so neu), Wassersäulen passen ebenfalls, sieht gar aus wie ein 4-Jahreszeiten-Zelt (Zeltboden geht bis auf den Boden).

Was mir ganz allgemein zum Zelten einfällt und in diese Thread bisher kaum beachtet wird:
das beste Zelt nützt alles nichts, wenn die Abspannung nicht gut gemacht wird. Also immer schön Zeit für´s Aufstellen/Abspannen nehmen und gute Heringe nehmen.

Ich habe immer eine Mischung diverser Heringe von meinen diversen Zelten dabei. Für die Blizzard Heringe von MSR kann ich eine Empfehlung aussprechen; haben sich im isländischen Boden bewährt.

Hängt natürlich auch davon ab, wieviel ihr für´s Zelten allgemein ausgeben wollt und ob ihr euch evtl. gar ins Zelten "verliebt".

Weiter schöne Vorfreude.
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