Hellisheidi, Papageientaucher + Wohnmops

Mit eigenem oder gemieteten Auto oder Wohnmobil.
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Biki
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Hellisheidi, Papageientaucher + Wohnmops

Beitrag von Biki » Do 3. Feb 2011, 23:21

Ich möchte Mitte Juni mit einem gemieteten Wohnmops (Ducato, kein Allrad, 6,50m lang + 2,30 hoch) über den Pass der 917 östlich von Vopnafjördur - Hellis?Dingensheidi im Nordosten fahren.

Kann mir einer sagen, wie lange dort in der Regel Schnee und Eis liegen? Ist ja über 650 m hoch ...
Den Pass kenne ich vom August und möchte ganz ungern mit so einer Kiste ins Rutschen kommen.

Latrabjarg scheint zu gehen wenn man ein bisschen mutig ist und beim Fahren nicht runter guckt?

Ist die 910 vom Karahnjukar nach Adalbol - Bru - östlich der Schlucht entlang möglich? Da war mal 'ne Furt, glaub ich ...

Noch eine Frage an die WoMo-Fahrer: kann man irgendwo Strom bekommen - außer auf den Zeltplätzen? Tanke?

Fahre das erste Mal überhaupt Wohnmops. Würde mich auch über Tipps zu Fehlern / Fallen für Anfänger freuen.
Das Hünfeld_Buch ist bestellt :idea:

Der Plan: einmal rum in 14 Tagen, wenig Campingplätze, Abstecher zu den Touri-Punkten - was sonst... :roll:

Vielen Dank für Eure Hilfe,
Birgit
Zuletzt geändert von Biki am So 6. Feb 2011, 20:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Chevyartictruck
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Re: Hellisheidi Nordosten + Wohnmops

Beitrag von Chevyartictruck » Fr 4. Feb 2011, 08:00

Moin
Ich möchte Mitte Juni mit einem gemieteten Wohnmops (Ducato, kein Allrad, 6,50m lang + 2,30 hoch) über den Pass der 917 östlich von Vopnafjördur - Hellis?Dingensheidi im Nordosten fahren.
Dieser Pass Hellisheidi wird sehr schnell geschlossen aber im Juni hast du gute Chancen da drüber zu kommen. 2005 war er im Juni teilweise gesperrt!
Ist die 910 vom Karahnjukar nach Adalbol - Bru - östlich der Schlucht entlang möglich? Da war mal 'ne Furt, glaub ich ...
Wenn du vom Karahnjukar aus kommst: Es geht relativ locker los und dann gehts sehr steil, steinig, bergab unten kommt dann eine flache, kiesige Furt die man die letzten Jahre im Halbkreis ziemlich flach befahren konnte. Auf direkter Linie, in der Mitte ist sie richtig tief , gehen tut das vllt. aber ich würde es nicht machen mit einem Womo.
Direkt hinter der Furt ist der Hof von Adalbol, mit Tanke, Imbiss usw. der Bauer ist immer da wenn ihr euch festfahrt ;)

Gruß Chevy
wer immer nur brav ist, wird nie erwachsen!
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Johannes
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Re: Hellisheidi Nordosten + Wohnmops

Beitrag von Johannes » Fr 4. Feb 2011, 12:32

Hallo Birgit,
die Befahrbarkeit der angefragten Strecken hat ja Chevy schon beantwortet. Es wird betr. die 917/Hellisheiði schlicht drauf ankommen, wie sich das Wetter konkret im Juni zeigt. Wer kann das jetzt schon beantworten? Grundsätzlich ist die Strecke bei gutem Pistenzustand problemlos, ebenso wie übrigens Látrabjarg (immer eine angepasste Fahrweise vorausgesetzt).
Und auch ich würde von der (F)910 abraten - der Ducato ist ein Fronttriebler und sicher nicht die erste Wahl, um damit Furten zu meistern.

Davon abgesehen freut mich natürlich, wenn das WOMO-Buch bereits bestellt ist (hab es ja zusammen mit meiner Frau geschrieben ;))

Da Du auch den Hinweis gibst, dass Ihr das erste Mal mit einem Wohnmobil reist, hab ich vielleicht noch ein paar sinnvolle Ergänzungen, die mir sehr am Herzen liegen.

Wenn ich höre, dass Ihr in zwei Wochen ein Mal rundherum fahren wollt und die Westfjorde mit reinnehmen wollt, dann wird das ziemlich hektisch.
Meine Empfehlung: Nehmt Euch nicht zu viel vor - weniger ist mehr! Will sagen: Passt auf, dass Ihr nicht nur Kilometer fresst und nachher viel bereist, aber wenig wirklich gesehen und erlebt habt.
Legt Euch nicht allzu früh auf eine bestimmte Route fest, sondern entscheidet jeweils vor Ort in Abhängigkeit vom Wetter. Was hilft´s Euch, wenn Ihr irgendwohin fahrt, wenn es Katzen hagelt, nur weil es halt so geplant war?

Die Frage nach dem Stromanschluss: Es gibt viele sehr einfache Campingplätze, die häufig kostenlos, dafür aber ohne einschlägige Einrichtungen für Wohnmobile sind. Die eher modern ausgestatteten Plätze dagegen (z. B. Reykjavík, Akureyri, Egilstaðir oder der Wohnmobilstellplatz in Seyðisfjörður etc.) bieten Stromanschluss. Da Ihr aber offensichtlich viel zu fahren plant, solltet Ihr auch mal ne Nacht oder zwei ohne Stromanschluss hinkommen, schließlich lädt die Batterie sich beim Fahren wieder auf. Es sei denn, Euer Wohnmobil hat keine Zweitbatterie und Ihr habt viele Stromfresser an Bord (Heizung, Kühlschrank im 12V-Betrieb, Fernsehen, DVDs anschauen - all das fristt richtig Strom...). Wenn es aber mal wirklich klemmt, dann haben wir auch schon Leserberichte erhalten, wonach diese einfach bei einem Bauernhof gefragt hatten, ob sie mal ein paar Stunden Strom anschließen könnten. Man muss dann aber schon ein langes Kabel an Bord haben.

Vorsicht auch mit dem Thema Toilettenentsorgung, auch wenn das jetzt nicht explizit angefragt war. Lest bitte gut unsere Hinweise dazu und zum Thema freie Übernachtung in den Tipps A-Z im WOMO-Buch durch.
Es ist uns eine Herzenssache, dass wir NIE MEHR solche Schauergeschichten hören, die uns Freunde nach ihrer Reise letztes Jahr berichteten. Sie mussten zusehen, wie ein deutsches Wohnmobil an einem Waschplatz (es war in Húsavík) zunächst gewaschen wurde, dann Frischwasser befüllt wurde. So weit, so gut!
Aber dann kommt der Hammer: In aller Seelenruhe wurde dannn die Toilettenkassette mal schnell noch in die Abflussrinne der Autowaschanlage entleert. Das ist schlicht ene SAUEREI und solche Ferkel soll der Blitz beim Sch... treffen, wenn ich das hier mal so derb ausdrücken darf!
Wir geben nicht umsonst auch den Hinweis, dass es Sinn macht, auf Chemie in der Campingtoilette zu verzichten, denn unsachgemäße Entsorgung der chemisch aufbereiteten Brühe ist noch kritischer, wenn keine offizielle Entsorgungsstation verfügbar sein sollte. Nutzt man aber eine Kassettentoilette oder Portapotti etc. ohne Chemie, hilft auch schon mal die Entleerung in ein ganz normales öffentliches Klo - wenn man dieses natürlich sauber hinterlässt). Schlimm genug, dass es schon "Islandspezialisten" gab, die in einem anderen Forum empfohlen hatten, das Klo notfalls in einen Gletscherfluss zu schütten, weil sich das dort ja ohnehin verdünnt...

Bitte sorgt also alle dafür, dass solcher Unsinn nicht mehr vorkomt, denn wenige "schwarze Schafe" reichen aus, um den Ruf der ganzen Wohnmobilsippe zu versauen. Die Folge sind dann Stellplatzsperren, und die möchten wir alle im eigenen Interesse vermeiden.

So - jetzt möchte ich aber nicht allzu "oberlehrerhaft" rüberkommen, war mir nur wichtig, mal wieder vor der Saison deutlich drauf hinzuweisen. Ihr werdet Island mit dem Wohnmobil aber sicher genießen :P
Viele Grüße
Johannes
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Biki
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Re: Hellisheidi Nordosten + Wohnmops

Beitrag von Biki » Fr 4. Feb 2011, 16:07

Hallo Johannes und Chevy,
danke für die Tipps zu den Strecken.

Ich bin sozusagen der Chauffeur meiner Eltern. Sie sind nicht mehr gut zu Fuß, also wird es eher ein Fahrurlaub mit kleinen Stopps. Wanderungen sind gar keine geplant. Trotzdem sollte es viele Endrücke geben, die auch so möglich sind. Kenn mich ja auch schon ein bisschen aus.
Die Route ist noch gar nicht geplant, deshalb fahren wir ja WoMo. Ne, da brauch ich die Flexibiliät.

Ich hoffe eigentlich, dass die Batterie wesentlich länger hält. Stromfresser haben wir quasi gar keine dabei. Abendliche Musik gibt's von vorn, wenn überhaupt. Möchte möglichst wenig auf Zeltplätze und wenn, dann nur auf die kleinen mit Häuschen.

Der Umgang mit der Toilette ist mir klar, da werden wir nicht zum schwarzen Schaf ;)
Brrr, hätte nicht gedacht, dass es sowas gibt.
Johannes hat geschrieben:Ihr werdet Island mit dem Wohnmobil aber sicher genießen :P
Ganz bestimmt.

Danke Dir!
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Re: Hellisheidi Nordosten + Wohnmops

Beitrag von Peturvilhjalmur » Fr 4. Feb 2011, 19:09

Hallo Birgit,
bin im vergangenen September mit einem "James Cook" 310 D mit Heckantrieb vier Wochen unterwegs gewesen und von Kárahnjúkar aus - nachdem ich über die Staumauer von Süden kommend gefahren bin - aus Neugier weitergefahren. Es ging in Richtung Lambafell und meistens auf einem Bergrücken oberhalb des Laugarvalladalur parallel zur Laugarvallaá. Teilweise waren sehr schöne Fernsichten möglich (zwischen einzelnen Regenschauern). Auf meiner Karte "Ferdakort" 1:200.000 von 2006 war noch eine Furt mit dem schönen "V" eingezeichnet, nachdem die Piste rel. steil hinunter zum Fluß führt. Ich hatte schon größte Bedenken, da ich mir über die Tiefe der Furt nicht im Klaren war, aber das Ganze löste sich fast in Nichts auf, da die Furt verrohrt ist. Drei dicke Betonrohre und eine ordentliche Lage Schotter geben ein gutes Fahrgefühl. Danach geht es wieder zügig hinauf in Richtung Fiskidalsháls. Dort stößt man auf die F 910 und biegt rechts ab in Richtung Brú. Die ganze Strecke läßt sich auch mit einem Frontantriebler befahren, aber es ist langsames und vorsichtiges Fahren angesagt. Dicke Steine, Rinnen und Furchen wollen vorsichtig umfahren werden. Es braucht halt Zeit, aber dafür hat man das Gefühl wirklich ein wenig durch´s Hochland zu fahren.
Ab Brú ist man dann im schönen Jökuldalur.
Wenn man täglich mit dem Womo unterwegs ist, braucht es eigentlich keinen Stromanschluß. Nur nebenbei bemerkt: in Neskaupstadur kann man kostenfrei auf einem hochgelegenen Campingplatz über dem Ort stehen - mit sehr schöner Aussicht - und der Strom sowie die Benutzung der kleinen, aber feinen Sanitäranlage ist einschließlich Dusche kostenlos!!! Landschaft, Ort und Leute sind da schon etwas Besonderes.
Ob man bei der angegebenen Reisedauer auch in den Nordwesten bis zum Latrabjarg fahren sollte, ist wirklich zu überlegen. Das ist wirklich viel Fahrerei und der Nordwesten ist eine eigene Welt für sich, auf die man sich einlassen und nicht durchrasen sollte.
Die Piste zum Latrabjarg soll im vergangenen Jahr in einem sehr schlechten Zustand gewesen sein. Ich habe mir daher einen Besuch geschenkt, zumal um die Jahreszeit September ohnehin so gut wie keine Vögel mehr zu beobachten sind. Im Frühjahr sind manche Naturstraßen oftmals noch im "Rohzustand" und dann wird das Fahren zur Geduldsprobe und sehr strapaziös für alle (auch das Fahrzeug).
Ich hatte im vergangenen September an einem wunderschönen Tag an der Furt der Hrafnkelá bei Adalból gestanden und der Fluß hatte normalen Wasserstand. Ich würde mit einem Wohnmobil auf keinen Fall dort durchfahren - auch wenn der Bauer von Adalból als Retter zur Verfügung stehen könnte -. Ein steckengebliebenes Wohnmobil wird vom Fluß bei der großen Angriffsfläche sicher abgetrieben bzw. unterspült.
Goda ferd
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Biki
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Re: Hellisheidi Nordosten + Wohnmops

Beitrag von Biki » Fr 4. Feb 2011, 19:28

Bergrücken oberhalb des Laugarvalladalur parallel zur Laugarvallaá.
Diese Strecke kenne ich, da würd ich genauso wenig fahren wollen. Fand ich viel zu schlecht für ein Miet-WoMo. Hm, mal sehen.
Ich wollte gerne Staudamm und Mödru anschauen - dann am liebsten an der alten 1 oberhalb kurz vor Mödru übernachten. Das war so ein Traumblick auf die Herdubreid letztes Jahr... aber auch stürmisch.
Ob man bei der angegebenen Reisedauer auch in den Nordwesten bis zum Latrabjarg fahren sollte, ist wirklich zu überlegen.
Leider kann ich sonst immer nur im August und würde sooo gerne mal die Piepmätze sehen... Latrabjarg wäre mein persönliches Highlight, der Rest der Tour ist für meine Eltern zugeschnitten. Das streiche ich also als Letztes :twisted: Wenn ich schon in so'ner Rappelkiste unterwegs sein muss :roll:
Im Moment geht die Tagesplanung inkl. Lundis - mit Fähre ab Stykkes auf. Hoffe, dass das Wetter mitspielt.

Danke für Deine Einschätzung!
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Re: Hellisheidi Nordosten + Wohnmops

Beitrag von didi » Fr 4. Feb 2011, 21:37

die Heidi war Ende Mai/Anfang Juni 2010 noch unbefahrbar, auch mit 4x4. Mitte Juni sind die Chancen deutlich besser. Allerdings wird es einem da schon mit Pkw schwindelig, wenn man runterguckt. Mit Womo sicher noch mehr Nervenkitzel...

Látrabjarg ist Mitte Juni problemlos mit Womo befahrbar. Unbedingt nochmal tanken bevor Ihr in diese Ecke fahrt, Tankstellen sind rar in den Westfjorden.

lg
didi
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Re: Hellisheidi Nordosten + Wohnmops

Beitrag von Peturvilhjalmur » Sa 5. Feb 2011, 18:31

Hallo Birgit,
ich merke, daß Dich Latrabjarg und der Nordwesten doch sehr reizt. Ich habe den Fahrplan für die Fähre "Baldur" von Stykkisholmur nach Brjanslaekur im Juni noch nicht abgefragt, aber da ist noch Vorsaison und da ist wahrscheinlich der Fahrplan noch etwas ausgedünnt! Weiterhin würde ich - wie Du schon schreibst - auch das Wetter in´s Kalkül ziehen. Ich bin die Strecke schon einmal von Brjans. nach Stykkis bei schönem Wetter, aber sehr strammem Wind gefahren. Zum Glück hatte ich meine Reisetabletten griffbereit. Einige Mitfahrer haben leider Neptun opfern müssen, da die Baldur ordentlich rollt. Stabilisatoren hat die Fähre bei dem Baujahr nicht (wurde vor vielen Jahren in Deutschland gebaut). Das solltest Du evtl. im Hinblick auf Deine Eltern auch berücksichtigen. Einige Jahre später wollte ich wieder mal von Stykkis aus in den Nordwesten fahren und habe zum Glück davon Abstand genommen. Bei schönstem Wetter frischte der Wind bis fast Sturmstärke auf und so bin ich denn auf dem Landweg in den Nordwesten gefahren. Man fährt sich fast den Allerwertesten platt und landet nach einem langen Tag dann gerade einmal kurz vor Brjanslaekur (Litlanes am Kjálkafjördur, wo es einen wunderschönen, ruhigen Rastplatz direkt am Meer gibt). Für die Strecke von Stykkis. bis zum Latrabjarg braucht man sicher einen ganzen Tag! Hinsichtlich der Lundis habe ich wiederholt gehört und gelesen, daß die Population wegen geringerem Nahrungsangebot wesentlich zurückgegangen sein soll. Ähnliches habe ich in Norwegen (z.B. Runde bei Aalesund) beobachtet. Aber es sind sicher noch genügend Exemplare zum Anschauen da. Der Weg von Bjarg-tangar aus an der Steilküste entlang könnte für die Eltern etwas zu beschwerlich sein. Außerdem sollte man nicht unter Höhenangst leiden, da der Pfad teilweise sehr dicht an der Kante verläuft.
Noch ein kleiner Hinweis: solltest Du von Stykkishólmur aus die 54 weiter in Richtung Osten fahren, ist ab dem Abzweig von der 58 in Richtung Búdardalur die Straße nicht asphaltiert. Sie war im letzten September aber in überwiegend gutem Zustand. Bei Regen bekommt das Fahrzeug halt einen schönen, braunen "Anstrich".
Soweit noch ein paar Anmerkungen.
Viel Spaß noch bei den Vorbereitungen und der Planung.
Peturvilhjalmur
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Re: Hellisheidi Nordosten + Wohnmops

Beitrag von Johannes » So 6. Feb 2011, 12:40

Hallo nochmal,
Birgit, wenn´s Dir vor allem um die Papageientaucher geht - da gibt es zu der angefragten Jahreszeit aber noch andere Alternativen und nicht nur Látrabjarg. Es gibt auf Snæfellsnes (bei Arnarstapi), bei Dýrhólaey, bei Bakkagerði/Borgarfjörður etc. schöne, gut mit WOMO erreichbare Alternativen. Dazu brauchst Du nicht die von Peturvilhjalmur beschriebene "Weltreise" zu machen, für die Ihr andere schöne Ziele kürzen müsstet.
Viele Grüße
Johannes
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Re: Hellisheidi Nordosten + Wohnmops

Beitrag von Peturvilhjalmur » So 6. Feb 2011, 17:03

Jau, da kann ich Johannes nur zustimmen! Das sind wirklich wesentlich leichter erreichbare Ziele. Wie gesagt, die Population hat jedoch allgemein abgenommen. Auffällig vor allen Dingen bei Dirholaey.
Gruß
Peturvilhjalmur
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