Hinweise zu Covid-19 in Island

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mit T5 Transporter in's Hochland ?

Mit eigenem oder gemieteten Auto oder Wohnmobil.
Andi Schönberger

mit T5 Transporter in's Hochland ?

Beitrag von Andi Schönberger » Mo 2. Mai 2005, 17:46

Ist es EURER Meinung nach möglich mit einem T5 Transporter 4Motion mit zusätzlicher Diff Sperre ohne "Super Jeep" Ausbau eine Hochland Tour zur Askja und zum Kjverkjöll einigermassen zu überstehen oder sollte ich lieber auf der Ringstrasse bleiben

Für Tips bin ich sehr Dankbar!!!!
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Peter
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Beitrag von Peter » Mo 2. Mai 2005, 18:12

Soweit ich mich erinnere, habe ich an der Askja (zumindest an der Hütte Dreki) schon VW-Busse gesehen. Ob diese vom Mývatn oder von Osten kamen kann ich allerdings nicht sagen.
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Olaf
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Beitrag von Olaf » Mo 2. Mai 2005, 18:20

...ohne das Auto zu kennen: kommt aufs Wetter drauf an!

Im August 2003 z.B. war es ewig heiß und trocken. Auf der Krepputunga ist es ziemlich sandig, was bei solchem Wetter recht schnell zu einem echten Problem werden kann. Ich hab mein Fahrrad kilometerweit geschoben und trotzdem einen Kleinbus eine volle Stunde lang abgehängt gehabt, weil die ständig im Sand stecken geblieben sind. Die Furten sind alle recht machbar, das tiefste ist wohl die Linda beim Herdubreid, mit einem Wasserstand etwa bis zum Knie. Auf der Strecke ist mir auch schon irgendein VW-Bus aus Italien begegnet (keine Ahnung, was das für einer war), der das wohl auch irgendwie bewältigt hat.

Fazit: Wenn du einen kleinen Konvoi findest, bedenkenlos. Ansonsten für die Sandstrecken auf nasses, für die Furten auf trockenes Wetter hoffen. Sollte insgesamt aber machbar sein, zur Not sogar ohne 4WD.

Da fällt mir wieder die Anekdote ein von der Ente im Hochland... Irgendwer wollte nämlich mal mit der ganz gewöhnlichen 2CV Ente durchs Hochland und hat das auch geschafft, Gæsavatnaleið und all die abenteuerlichsten Routen mit den tiefsten Furten. Wie das? Er hat einen Isländer gefunden, der die Idee so lustig fand, daß er ihn bei jeder Furt am Schlepptau hinterhergezogen hat...
Matthias

Beitrag von Matthias » Mo 2. Mai 2005, 21:17

Ich war im August schon mit einem normalen VW LT in der Askja, habe aber selbst bei Landmannalaugar schon einen T4 syncro gesehen der nach dem Fluss das Wasser zur Schiebetüre raus lassen konnte. Es ist nicht unbedingt nur Allrad von Nöten, sondern eher genügend Bodenfreiheit und Verstand für die jeweilige Situation.
Dieses Jahr gehe ich mit Allrad und genügend Bodenfreiheit durchs Hochland.

Gruss
Matthias
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Chevyartictruck
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Beitrag von Chevyartictruck » Mo 2. Mai 2005, 21:24

Da werde ich halt auch mein Senf dazu geben!
Olaf hat Recht such Dir ein zwei Leute auf der Fähre und fahr mit denen zur Askia. Das ist sowieso das erste Ziel von den Touris. Ich sage Dir das der Allradbus das locker macht. Ein Tipp noch, ich würde At`s drauf machen BF Goodrich hat welche für den Bus. Mit den originalen Reifen kommst Du nicht weit. Vor allem Luft ablassen im Hochland, schätze mal 1,2 bar bei dem Bus, das musst Du halt mal ausprobieren. Oder im http://www.viermalvier.de mal nachfragen.

Ist das ein Diesel oder ein Benziner?
Die Furten zur Askia macht der auch ohne Probleme die sind alle flach.
Gruß Dirk
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Dieter
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Beitrag von Dieter » Di 3. Mai 2005, 09:22

...Das ist sowieso das erste Ziel von den Touris.
wer ist denn kein Touri???? :wink: :wink: :wink:

Dieter
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Chevyartictruck
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Beitrag von Chevyartictruck » Di 3. Mai 2005, 11:44

War blöd ausgedrückt, meinte mich selbst, fahr auch meistens am ersten Tag da hin.

Gruß Dirk
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Lutz
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Beitrag von Lutz » Do 5. Mai 2005, 07:46

Hallo Andi,

alle haben recht, wenn sie schreiben, du kämst mit einem 4x4 VW zur Askja. Doch schau dir mal mein Avatar (Foto) an. Es ist aufgenommen in 2002 in der Lindaa, also von Norden kommend vor Herðubreiðarlindir. Wie du siehst, steht einem das Wasser schon manchmal ziemlich hoch, also braucht man Bodenfreiheit.
Der Tipp mit den Reifen Goodrich All Terrain ist gut, die habe ich auch, sind auf deutschen Autobahnen genauso geeignet wie im Hochland. Richtig ist auch, den Luftdruck deutlich zu verringern, nur muss man ihn natürlich auf Asphalt wieder erhöhen, also Kompressor dabei haben.
Für Wasserdurchfahrten Dichtungen kontrollieren, geschmeidig machen mit Glycerin und alle Elektroverbindungen abdichten. Außerdem prüfen, wo der Luftansaugstutzen ist. Wir haben am Fahrzeug einen Schnorchel gegen den "Wasserschlag".
Viel Spaß

Lutz
Fahre meist mit Mitsubishi L 200 und (manchmal) mit Wohnkabine Knaus Traveller XF
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Chevyartictruck
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Beitrag von Chevyartictruck » So 8. Mai 2005, 16:50

räusper....
wenn man etwas langsamer fährt ist die Bugwelle nicht so hoch und dann sieht das Bild schon etwas "besser" aus. 2002 hat es viel Wasser gehabt, die letzten 2 Jahre war es einiges weniger.
Man kann sich Watthosen mitnehmen 2Stöcke dazu und schon kann man sich einen Weg suchen der nicht so tief ist. Meistens ist es neben der Fahrspur viel flacher. Nur drauf achten das die Hose neu ist sonst muss man sie am Zoll desinfizieren lassen :wink:

Gruß Dirk
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Beitrag von Torsten/Hessen » So 8. Mai 2005, 17:52

Hallo Gemeinde,

Cheviartictruck hat geschrieben, dass Wathosen bei der Einreise NEU und OVP sein müssen.

Gelten diese Dinger etwa auch als "Anglerausrüstung"???

Und wie sieht das dann mit ganz normalen Gummistiefeln aus???

Wie genau wird das bei der Einreise kontrolliert??? (nicht das Ihr meint es würde an den 24,- € Neuanschaffungskosten scheitern, aber wer den Pfennig (Cent) nicht ehrt...... :wink: )
jeden Tag eine neue Welt... ;-)
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