Erster Island Urlaub. Hilfe bei Routenplanung.

Mit eigenem oder gemieteten Auto oder Wohnmobil.
Schweizer
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Erster Island Urlaub. Hilfe bei Routenplanung.

Beitragvon Schweizer » Di 8. Aug 2017, 21:47

Hi,

ich bin neu hier im Forum. Hier mitlesen und recherchieren für unseren Urlaub mach ich aber schon seit lägerem.


So, einmal kurz vorstellen wenn man irgendwo neu dazu kommt.
Heiße Stephan, bin 37 Jahre alt, komme aus Brilon im Sauerland.


Eine Reise nach Island hab ich schon seit gut 10 Jahren auf meiner Liste und dieses Jahr klappt es dann endlich mal.
Sind drei Wochen auf Island.
Am 17.08. legen wir mit der Fähre an und am 06.09. gehts wieder zurück.


Seit Tagen sitz ich an der Routenplanung und schmeiß die immer wieder über den Haufen und fange von Vorne an.
Jetzt hab ich eine Route mit der ich zum größten Teil zufrieden bin.
Vielleicht kann der ein oder andere ja was dazu sagen. So unter dem Motto " ... oh mein Gott, mach das bloß nicht, das ist viel zu viel für die Zeit" oder hat noch Tips was man rausstreichen könnte und dafür rein nehmen könnte.
Was wir jetzt schon wissen ist das wir uns größtenteils aus dem Süden raus halten wollen. Was wir die letzten Monate mit bekommen haben ist uns das zu voll da. Und das was wir doch weiter unten im Süden machen wollen dann halt sehr früh morgens oder Abends.


Die Route ( fals ich den ein oder anderen Ortsnamen falsch schreibe, verzeiht es mir. Die Namen sind manchmal aber auch schwierig :-D ) :

17.08. Ankunft um 8:30 in Seydisfördur, "ankommen", "aklimatisieren", spazieren gehen, umschauen, nach Eglisstadir fahren, einkaufen, zum Campingplatz.


18.08 Fahrt zur Askja, vielleicht Zwischenstopp an der Seekuhhütte.


19.08. Askja wandern u. Fahrt zum Campingplatz Grimstadir. Zwischenstop am Herdubreid Tafelvulkan?


20.08 Dettisfoss, Selfoss, Hafragilsfoss u. Fahrt zur Asbyrgi Schlucht. Da noch ein wenig wandern.
1. Müsste doch an einem Tag machbar sein, alle drei Wasserfälle, die Fahrt und noch ein wenig wandern, oder ?


21.08. Fahrt nach Husavik. Whale watching, spazieren etc.


22.08. Puffertag ( vielleicht von Husavik nach Peistareykir fahren)


23.08. Fahrt zum Myvatn. Dimmuborgir. wandern


24.08. Puffertag ( vielleicht noch ma mal wandern am Myvatn oder Godafoss anschauen) oder kein Puffertag, F26 bis Nyidalur. Dort übernachten


25.08. Fahrt bis Haifoss. Ankunft Nachmittags
2. Campingplatz in der Nähe?


26.08. Geysir Strokkur und Gullfoss und Fahrt über F35 nach Kerlingafjöll


27.08. Kerlingafjöll. wandern.


28.08. Puffertag ( oder Teilstrecke bis zum Dynjandi)


29.08. Rest Strecke bis zum Dynjandi. Oder ganze Strecke bis Dynjandi fals der 28.08. Puffertag bleibt.
3. Hier ist der erste Punkt der mir an der Route nicht gefällt . Die ca. 470 Km von Kerlingarfjöll zum Dynjandi an einem Tag.
Was sagt Ihr dazu? Machbar oder völliger Blödsinn. Ich halte es ehrlich gesagt für Blödsinn.

30.08. Dynjandi anschauen. Fahrt nach Pingeyri. Die 622 fahren. Abends Ankunft in Hrafnseyri
4. Kann ich da in Pingeyri irgendwo die Gezeiten erfragen oder gibt es ne Internetseite dafür? Hab irgendwo gelesen das die 622 bei Flut
nicht gescheit zu fahren ist.


31.08. Fahrt von Hrafnseyri zum Raudisandur Beach. wandern.


01.09. Puffertag


02.09. Fahrt zum Glymur
5. Campingplatz in der Nähe?


03.09. Zum Glymur wandern


04.09. Fahrt zur Gletscherlagune Jökulsarlon.
6. Campingplatz in der Nähe?


05.09. Jökulsarlon anschauen. spazieren, wandern. vielleicht noch weiterfahrt nach Seydisfjördur.


06.09. Puffertag. Abfahrt Fähre um 20:00 Uhr.

Bild


Bild


So, ich hoffe ich habe alles gescheit und übersichtlich beschrieben.

Was sagt Ihr dazu?


Während ich das hier getippt habe, hab ich aber schon wieder überlegt ob ich noch mal was dran ändere. Und zwar die Westfjorde rauswerfe ( obwohl wir da echt gerne hin wollen, aber die Strecke da hin und wieder weg klaut uns halt Tage) und die freien Tage mehr fürs Hochland nutze.

Z.b. von der F26 über die F208 nach Landmannalaugar und da wandern gehen. Über die F228 nach Veidivötn ( lohnt sich? ).
Von da aus dann die eigentliche Route zum Kerlingafjöll weiter und danach nach ein paar Tagen weiter nach Hveravellir und da noch mal wandern.
Ab da dann zum Glymur und die eigentliche Route wieder aufnehmen.


Das uns das Wetter eh alle Planung über den Haufen werfen kann wissen wir. Aber wir gehen erstmal vom Besten aus.


Ach ja, das passende Auto fürs Hochland haben wir und etwas Erfahrung im fahren im Gelände ist auch vorhanden.
VW T3 Syncro 16" mit VA und HA Sperre. Reifen: 225//75 16 General Grabber AT2 . Luftansaugung und aller Entlüftungskram liegt für die Furten die ich mir zutraue hoch genug.


Vielen Dank schon mal.


Gruß

Stephan
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carlotta
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Re: Erster Island Urlaub. Hilfe bei Routenplanung.

Beitragvon carlotta » Mi 9. Aug 2017, 04:08

Ich musste sich erstmal die Karten ansehen, um die Logik richtig zu begreifen.
Typische Island-Kreuz-und-Quer Hochlandtour mit Ringstraßen-Abstechern.
Durchaus machbar.

Aber, wie Du selber schon bemerkt hast, Westfjorde von Kerlingarfjöll aus an einem Tag zu schaffen, da sehe ich schwarz. Für die Rückfahrt bis Glymur sehe ich das genauso. Da musst Du wohl Puffertage opfern.

Glymur bis Jökulsarlon durchfahren würde ich mir nicht antun wollen. Schon gar nicht durchfahren bis Seydisfjördur.

Hveravellir: liegt an der 35, da kommst Du eh vorbei, wenn Du die Strecke so beibehälst. Wenn Du bei Kerlingarfjöll im Tal der heißen Quellen warst, wird Dir eine halbe, max. 1Stunde für Hveravellir reichen, denke ich mal.

F228 nach Veidivötn würde ich lassen (lohnt sich eigentlich nur bei schönem Wetter und bei heftigen Böen darf man mit Sandsturm rechnen).

Dettifoss: Wenn Du die Westseite nimmst, die 862 kommst Du bei Vesturdalur vorbei, wo man fantastisch wandern kann, sogar bis Ásbyrgi, wenn man will. Und es gibt einen Campingplatz und auch Wanderkarte für kleines Geld. Der ideale Ort für einen Ruhetag. Auch ein Stop bei Hólmatungur lohnt sich.

Im Prinzip hast Du mit Landmannlaugar rein und Westfjorde raus ja einen Plan B in der Tasche. Fahr doch erstmal bis Haifoss, also die 26 runter, und entscheide vor Ort, wie es weitergehen soll.

Alles in allem ne Route, die ich mir auch vorstellen könnte, zu fahren. Bis auf den Glymur. Da würde ich die Hraunfossar-Wasserfälle bevorzugen und über die Kaldidalur (550) bis Thingvellir fahren wollen.

Eine Übernachtung würde ich sowieso noch einschieben zwischen Südwest und Gletscherlagune. Z.B. bei Vik oder Kirkjubæjarklaustur.
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Islandfahrer
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Re: Erster Island Urlaub. Hilfe bei Routenplanung.

Beitragvon Islandfahrer » Mi 9. Aug 2017, 10:24

Du kannst auch über Holmavik in die Westfjorde fahren, dann fährtst du weniger Strecken doppelt.
An die Südseite kommst du über die F66 oder du fährst über Isafjördur.
In den WF sind Lebensmittel in den Touri-Dörfern sehr teuer.
In Isafjördur gib es einen Bonus und eine Orkan-Tankstelle.
Aber für die Strecke von Holmavik nach Isafjördur kann man schon einen Fahrtag ansetzen.

Am Jökulsarlon kann man derzeit noch an mehreren Stellen quasi "geduldet-wild" übernachten.
Man übernachtet quasi direkt neben den Eisbergen.
Die Ranger hatten nichts dagegen, aber es wurde Abends auf dem Parkplatz schon richtig voll.
Morgens wird man aus dem Auto getrommelt um Platz für die Busse zu machen.
Es wurden dort zahlreiche "Dixi-Toiletten" aufgestellt damit keiner mehr "in die Büsche" gehen muss.

Viele Grüße vom
Islandfahrer
Schweizer
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Re: Erster Island Urlaub. Hilfe bei Routenplanung.

Beitragvon Schweizer » Mi 9. Aug 2017, 15:13

Danke schon mal für die Antworten.

Ja, das Kreuz und Quer und Zick und Zack :-D .
Das ergibt sich halt irgendwie wenn man nicht nur Ringstrasse fahren will sondern auch mal ins Hochland mag.
Einfacher und schneller um in die Westfjorde zu kommen wäre natürlich vom Myvatn aus die Ringstrasse weiter zu fahren.
Dann geht aber nach den Westfjorden das kreuz und Quer los. Läßt sich also nicht vermeiden.
Find ich aber auch nicht so schlimm, so sieht man dann halt auch was. Wenn dann hin und wieder mal ein ganzer Fahrtag sein muss hab ich da auch kein Problem mit. Wir sinds gewöhnt länger mal im Bulli zu sitzen.

2014 haben wir in Schweden, Finnland und Norwegen ( ink. Hin-und Rückfahrt) innerhalb von 3 Wochen knapp 7500 Km abgespult.
Aufm Hinweg sind wir die knapp 3200 Km bis zum Nordkapp in 3 Tagen gefahren. Danach hatten wir dann 2 1/2 Wochen Zeit um gemütlich durch Norwegen zu tingeln. Aber ich schweife ab :-D .

Lese mir die Antworten heute Abend noch mal in Ruhe durch und schaue mal wie sich die Route wieder ändert :-D .

Gruß
Stephan
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lena
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Re: Erster Island Urlaub. Hilfe bei Routenplanung.

Beitragvon lena » Mi 9. Aug 2017, 19:04

Ihr wollt campen, richtig? Da muß man nichts vorreservieren, also hat man die Freiheit, sich spontan zu entscheiden oder umzuentscheiden. Einen groben Plan zu haben ist super für die Übersicht, aber ansonsten, macht es einfach, wie es dann vor Ort paßt. Wenn ihr irgendwo lieber noch einen Tag verbringen wollt, tut das, wenn es euch weiterzieht, fahrt weiter. Wenn es kalt ist und regnet mag man oft Orte schneller "abhaken" als wenn es ein schöner Tag ist. Genießt die Freiheit, die euch das Campen gibt und verplant nicht zu viel. Wichtig ist, daß ihr grob mit eurer Urlaubszeit und dem was ihr machen wollt hinkommt, Einzelheiten entscheidet dann spontan vor Ort. Da werdet ihr auch rasch einzuschätzen gelernt haben, wie schnell ihr vorankommt und vorankommen mögt.
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Schweizer
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Re: Erster Island Urlaub. Hilfe bei Routenplanung.

Beitragvon Schweizer » Fr 11. Aug 2017, 16:38

So, jetzt komm ich auch mal zum antworten.
Vor so nem Urlaub ist ja viel zu tun und da wir morgen irgendwann schon mal gemütlich Richtung Hirtshals aufbrechen wollen hat ich nicht wirklich Zeit zu schreiben.

Ja, wir campen. Bulli ist mit allem ausgestattet was man braucht. Selbst Toilette und Notdusche ist an Board. Eigentlich bräuchten wir gar nicht auf Campingplätze aber Gesetz ist halt Gesetz.

Haben die letzten Tage noch mal ausführlich drüber gequatscht und uns entschieden das wir das ganze wirklich was lockerer angehen und uns ein wenig "treiben" lassen. Schauen wo das Wetter gut ist und da wo es uns gefällt bleiben wir erstmal.
Klar ... die, für uns wichtigsten Sachen aufjedenfall anfahren und "abhaken" aber wenn wir was auf unsere Liste nicht geschafft haben dann muss das halt bis zum nächsten mal warten.

Und wenns jetzt hier mal aufhören würde zu pissen könnt ich mich auch weiter um den Bulli und das Packen kümmern :-( .

Gruß
Stephan
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Re: Erster Island Urlaub. Hilfe bei Routenplanung.

Beitragvon Toto1 » Fr 11. Aug 2017, 22:30

hej hej, als kurze Info (wir waren gerade 3 Wochen mit dem Bulli auf Island): wir hatten CP, die total leer waren. Echt super.
Ringstraße meiden, Golden Circle sowieso, Reykjavik nett, mehr aber nicht. Grosses Kino sind West- und auch die Ostfjorde. Wir persönlich fanden den Norden schöner als den Süden, im Hochland gabs bei manchen Straßen erhebliche Probleme, aber machbar mit 10 km/h.
Viel Spaß im schönsten Land der Erde
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Re: Erster Island Urlaub. Hilfe bei Routenplanung.

Beitragvon superschaf » So 13. Aug 2017, 16:32

Die meisten haben die kritischen Punkte in deiner Planung eh schon angesprochen bzgl. länge der Strecken.
Ich weis nicht auf welchen Straßen du in Skandinavien gefahren bist aber die Isländische sind schon ein Spur anders und für alles geeignet nur nicht für das Kilometerfressen.
Da ihr praktisch autonom seit würde ich es echt nicht zu genau planen.
Allerdings würde ich die Westfjorde weglassen und dafür LML mit der F208 machen das eine Traumstraße.
Die Westfjorde werden dich eher an Norwegen erinnern.
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Re: Erster Island Urlaub. Hilfe bei Routenplanung.

Beitragvon sw-fuzzy » So 13. Aug 2017, 18:52

Schweizer hat geschrieben:Selbst Toilette und Notdusche ist an Board. Eigentlich bräuchten wir gar nicht auf Campingplätze aber Gesetz ist halt Gesetz.

Ich erlaube mir mal dazu noch einen Kommentar. Das Gesetz ist nicht nur wichtig wegen der immer mehr um sich greifenden Umweltverschmutzung durch hirnlose Touristen, sondern schon aus rein optischen Gründen. Es würde mir jedenfalls sehr auf den Senkel gehen, wenn am Löðmundarvatn oder am Ljötipollur dicke Campingautos sich häuslich einrichten und die Szenerie verunstalten.
nota bene: wir sind selber mit einem 4x4-Pickup-Camper unterwegs gewesen....

Aber genießt den Aufenthalt und versucht nicht einen Geschwindigkeitsrekord aufzustellen. Unsere Durchschnittsgeschwindigkeit lag nach gesamt 2800 km und davon 860 Lavapisten-km bei schlappen 42 km/h...

Gruß,Stephan
Wind
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Re: Erster Island Urlaub. Hilfe bei Routenplanung.

Beitragvon Wind » Mo 14. Aug 2017, 16:16

Hallo allerseits,
bin ahnungslose Neu-Registrierte hier und mir nicht im Klaren, ob ich meine eigenen "Neulings" Fragen hier an das vorhandene ähnliche aber doch anders geartete Thema "anhängen" kann, oder ein neues Thema aufmachen sollte: Da ich es aber technisch noch nicht anders kann: Frage ich einfach:

Wir fahren leider nur extrem kurz, für eine Woche vom 17. - 24. September zu zweit endlich nach Island.
LEIDER ist unklar, ob das unsere einzige Reise nach Island bleiben muß, ...(obwohl ich seit 34 Jahren davon träume)!
Aber besser so, als noch ein Jahr und noch ein Jahr vor mir her-schieben!!!
Wir werden einen Mietwagen buchen, die Bauernhof-Unterkünfte buchen wir wohl morgen oder spätestens übermorgen als Paket mit dem Mietwagen, und haben uns v. a. den Süden vorgenommen.

Der Fragen sind viele, ich versuche mich knapp zu halten:
1. Ist es sinnvoll bei Ankunft um 14:25 Uhr (bei Mietwagen-übernahme am Flughafen-) von Keflavik direkt in die Hveragerði-Region zur ersten Übernachtung zu fahren?
A) Was kann man als eine kleine Pause einplanen - ohne Stress zu bekommen - wenn wir - ohne zu "rasen" - noch bei "Tageslicht" ankommen wollen? Gibt es da einen Geheimtipp der eher am Weg liegt? Denn den Gullfoss oder so - ist das nicht besser am Rückweg?
B) Oder gibt es in der Gegend oder am Weg dahin schon kurzes Reiten schon am ersten Aben??
ODER C) Kann man schon am ersten Nachmittag im warmen Fluss baden, wenn man keinen Stopp unterwegs macht oder ist das zu zeitaufwändig um dahin zu gelangen?
(Reyjkavik wollen wir nur vor dem Abflug zurück besuchen.)
Nach zwei Übernachtungen und erkundungen in der Gegend und der nächsten Übernachtung bei Vik ist folgende Frage aktuell:

2. Ist die Fahrt von Vik zur Jökursalon-Lagune wirklich so empfehlenswert /wichtig gesehen zu haben?

Meine Idee ist: Lieber weniger, dafür mehr kleine Stopps oder da, wo es uns gefällt, wirklich mehrere Stunden verbringen, als so "Fast-Food-Landschaft-konsumation. (Wobei nur Wandern slow-Food wäre, ohne Auto. das machen wir beim Wiederkehren dann vielleicht!!!)
Ich bin halt ein Wasser(-fall...) und Steine(-find-)Mensch und male z. B. auch mal mit Sand verschiedener Gegenden / -Farben, kann mich da also auch an "nur Sand" nicht so schnell "satt sehen" und fühle mich BISHER vom Gletscher-Eis weniger angezogen: kann aber nicht mitreden, ist rein Theoretisch, habs' noch nie erlebt.
3. Die Rückfahrt von Vik nach Borgarnes wie sie mir angeboten wurde, erscheint mir lange: ich halte lieber unterwegs, ... Was sagen die Profis auf diese Seite?
4. Ich bin sehr skeptisch, wie die Planung Vik nach Borganes waere: Ich habe eigentlich keine Lust auf Hetze, aber natürlich haben wir wenig Zeit: sollten wir lieber Borgarnes lassen (mich ziehen vor allem die Hraunfossar-Wasserfälle an, aber am Rückweg nach Reykavik hätte man die Option offen, den Golden Circle bzw. vielleicht zumindest den Gullfoss zu erleben oder beliebig zu ändern: An sich will ich am liebsten nur 5 Naechte fest buchen, die letzten beiden Naechte dann offen lassen.
Was auch Nachteile hat.
((Und zuletzt noch eine ganz verrückte Idee, aber ich frage lieber und merke, nein, gibt es natürlich nicht, als etwas zu verpassen:
5. Gibt es - für Wetter mit freier Sicht - einen bezahlbaren Rund-Flug oder Tagesausflug mit Flug, und Rückflug, um von oben aus einen Teil dessen zu erahnen, vielleicht zu erleben, was man sonst verpasst durch den kurzen Aufenthalt?))
6. Denn die nächste Frage ist:
Wo auf dem Rückweg aus dem Süden kann man (alternativ) schön und günstig z. B. auf einem Reiterhof, Bauernhof... übernachten, um offen zu haben, ob man den "Golden Circle" erleben möchte, nach Snaefallsness fahren oder doch bei Rejkavik schon bleiben? Es kann also in Reichweite von Reykjavik sein, aber weit genug weg, dass es "ruhig" ist...
7. Ich fürchte wir müssen Snaefallsness auf jeen Fall streichen: Da ist noch die Frage nach einem (guten) Reiterhof, der Ausritte anbietet, und gut mit den Islandpferden umgeht und wo nicht so die Massen buchen? Denn ich habe Erfahrungen von "Reitunterricht "exclusiv", was ich nicht so mag und "Massenreiten", was für die Pferde eine meist eine Katastrophe ist.
8 In der Vergangenheit war ich von zwei (Pott-)Walen aus größerer Entfernung bereits mal sehr begeistert: Ich hatte bisher nur "Husavik" ernst genommen, aber das geht dieses Jahr ja nicht:
Aber lohnt die Waltour von Rykjavik aus auch? Es ist sonst nicht meine Art, Möglichkeiten nach lohnenswert oder nicht abzuschätzen, aber der Urlaub wird teuer genug, ich will nichts machen, was sich schon im Vorfeld als reiner Unsinn anfühlt. Meine Vermutung war
bisher: In einer belebten Bucht wie Reykjavik ist sicher "generell gesagt" wohl viel weniger mit (verschiedenen?) Wal(en) oder Delphinen "los" als im einsameren Norden???
Also: Waltour 2017 ganz "Streichen", spontan entscheiden oder unbedingt buchen???Im Vorhinein festlegen wollten wir uns bisher zwar nicht, aber was sagen die Erfahrenen hier im Forum?
9. Wir suchen evt. noch eine Uebernachtung in der Region Keflavik, die "trotzdem" oder "möglichst" naturnah ist, (die Flieger wird man wohl nirgends in Reichweite überhören können - oder?) Denn ein Abflug sonntags früh-morgens, da finde ich es auch mit dem Flybus aus Reyjkavik zeitlich knapp(er), oder täuscht das?
10. Gibt es in Reichweite des Flughafens Keflavik eine realistische Möglichkeit zu Fuß zur Küste zu gehen, ohne ständig a) auf b) an der Straße zu gehen für den Einen von uns, der knappe 9 Stunden später abfliegt, ein schönes Stück Küste, Bach oder sonstwas, wo man hin -spazieren (wandern?) kann und dann zum Flughafen zurück? Denn das erscheint ihm interessanter als die "Stadt" (R.), ähnliches hat man ja überall... Wie ist das mit: "Erst eher vorbei an Reykjanesbaer, an der Küste entlang nach Norden, um die Spitze bei Gardur herum und entweder direkt zurück oder nach Sandgerdi und dann zurück?"
WAS IST dort schön? Den Flug-Lärm wird man nicht löschen können, aber sich konzentrieren auf alles, was da trotzdem ist! (Wir leiden das ganze Jahr noch aus der Ferne (gut 30 km) unter den nach Frankfurt am Main an-fliegenden Flugzeugen!)
11. Ich gehe davon aus, dass man auch am Flughafen Keflavik ca. 9 Stunden vor Abflug sein Gepäck schon aufgeben kann? Siehe 10.
Wenn nicht: Gibt es entsprechende Schließfächer? (1 Gepäckstück, und auch das Handgepäck).
BESTEN DANK FÜR DIE MÜHE MIT ANTWORTEN! "Der Wind"

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