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Es rumpelt nicht mehr nur unter Grindavik...

... und andere -logien.
Blacky
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Re: Es rumpelt nicht mehr nur unter Grindavik...

Beitrag von Blacky » Fr 15. Okt 2021, 18:14

Nein, kein Test notwendig
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Ute
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Re: Es rumpelt nicht mehr nur unter Grindavik...

Beitrag von Ute » Fr 15. Okt 2021, 20:47

Danke Blacky!

Liebe Monique, vielen Dank für deine ausführlichen Informationen, wie man ohne Smartphone die Parkgebühren bezahlen kann. Es hat nach deiner Anweisung super funktioniert mit Visa Karte.

liebe Grüße
Ute
guefz
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Re: Es rumpelt nicht mehr nur unter Grindavik...

Beitrag von guefz » Sa 16. Okt 2021, 11:13

Hallo,

ich war Mittwoch und Donnerstag dort, wir haben uns also nur knapp verpasst. Mittwoch nachmittags bin ich schnell noch auf Route B hoch gelaufen (da hat es mit dem Bezahlen nicht geklappt) und donnerstags bin ich dann über Route C bis zum Stori Hrutur hoch bei herrlicher Fernsicht bis Reykjavík.

In dem Sattel vor dem letzten Anstieg habe ich noch ein paar Wissenschaftler von der Universität getroffen, die dort an den Fumarolen Proben entnommen haben. Der Chef war in seinen jungen Jahren mal in Köln an der Universität. Auf dem Rückweg habe ich für mich dann auch noch ein paar Proben entnommen.

Gestern war ich noch in der Thorsmork (sorry, mein Handy kann es nicht besser) und habe die Stakkholtsgja besichtigt. Der erste Wasserfall in voller Schönheit, der zweite im Hauptarm der Schlucht nur so um die Ecke herum, da wurden die Steine dann doch zu moosig und glitschig. Und nasse Füße will man bei den aktuellen Temperaturen eher nicht haben...

Gerade in Klaustur und bis Mittwoch noch in den Ostfjorden.

Günter
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Ute
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Re: Es rumpelt nicht mehr nur unter Grindavik...

Beitrag von Ute » Sa 16. Okt 2021, 17:49

Hallo Günter,
am Mittwoch haben wir eine Reykjanes-Rundtour gemacht, eigentlich immer an der Küste entlang (den Leuchtturm Reykjanesviti haben wir uns geschenkt, wegen der Parkgebühren), es war sehr windig und etwas bewölkt. Am Donnerstag war es ja supersonnig, da sind wir auf die Westmännerinseln gefahren. War echt Klasse. Am Freitag sind wir zum Fagradalsfjall gefahren, auf den ersten Parkplatz. Wir sind Route B gelaufen. Vor uns hat ein Ranger die "alte" B-Route wieder aufgemacht. Es war echt beeindruckend. Allerdings hat es auf dem Rückweg angefangen zu regnen.
Aber das ist man ja von Island gewöhnt.
liebe Grüße
Ute
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Monique
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Re: Es rumpelt nicht mehr nur unter Grindavik...

Beitrag von Monique » Di 19. Okt 2021, 09:16

War es das :?? Das Ende des Ausbruchs wird noch nicht offziell erklärt, aber seit nunmehr einem Monat hat sich keine Lava mehr auf dem Weg aus dem Krater gemacht. Der neueste Artikel dazu auf den Seiten des Wetteramtes beschreibt kurz den aktuellen Stand: https://en.vedur.is/about-imo/news/the- ... rdalsfjall.

Wenn es das gewesen ist: Ich freue mich für alle, die es mit eigenen Augen haben sehen können. Es war ein schönes Erlebnis :). Und wir warten alle gespannt auf den nächsten Ausbruch ... irgendwo auf der Insel 8-).

Monique
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Re: Es rumpelt nicht mehr nur unter Grindavik...

Beitrag von Uwe » Di 19. Okt 2021, 20:57

Monique hat geschrieben:
Di 19. Okt 2021, 09:16
Wenn es das gewesen ist: Ich freue mich für alle, die es mit eigenen Augen haben sehen können. Es war ein schönes Erlebnis :). Und wir warten alle gespannt auf den nächsten Ausbruch ... irgendwo auf der Insel 8-).
Naja, im Moment scheint die Askja noch immer eine Alternative zu sein. Eine Landhebung von 18 cm seit August ist schon ganz ordentlich. Das hat Potential ;) .
https://www.icelandreview.com/nature-tr ... -at-askja/

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Re: Es rumpelt nicht mehr nur unter Grindavik...

Beitrag von guefz » Mi 20. Okt 2021, 10:48

Das was heute Nacht hier in Egilsstadir vom Himmel gefallen ist, ist aber Schnee und kein Bims wie von der Viti Eruption ;-) Bin nachher erst mal wieder auf der Fähre.

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Re: Es rumpelt nicht mehr nur unter Grindavik...

Beitrag von Uwe » Mi 20. Okt 2021, 11:55

guefz hat geschrieben:
Mi 20. Okt 2021, 10:48
Das was heute Nacht hier in Egilsstadir vom Himmel gefallen ist, ist aber Schnee und kein Bims wie von der Viti Eruption ;-) Bin nachher erst mal wieder auf der Fähre.
Entschuldigung für die kleine Berichtigung, aber die Eruption des Víti-Kraters hat keinen Bims produziert. Das war die Eruption, welche zur Entstehung des Öskjuvatn geführt hat. Ich wünsche Dir eine angenehme Heimreise mit möglichst wenig Seegang ;)

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Re: Es rumpelt nicht mehr nur unter Grindavik...

Beitrag von Dagmar8 » Do 21. Okt 2021, 10:27

Einen Tag, nachdem der Vulkan am Fagradalsfjall inaktiv wurde, begann der Ausbruch auf La Palma. Zufall? Oder stehen die beiden Vulkane vielleicht unterirdisch miteinander in Verbindung?

Eine Freundin von mir, die ein großer Vulkanfan ist, behauptet, in den letzten Jahrzehnten schon öfter solche Zusammenhänge beobachtet zu haben, und die betreffenden Vulkane hätten dann immer auf demselben Breiten- oder Längengrad gelegen (in etwa).
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Re: Es rumpelt nicht mehr nur unter Grindavik...

Beitrag von Uwe » Do 21. Okt 2021, 17:10

Dagmar8 hat geschrieben:
Do 21. Okt 2021, 10:27
Einen Tag, nachdem der Vulkan am Fagradalsfjall inaktiv wurde, begann der Ausbruch auf La Palma. Zufall? Oder stehen die beiden Vulkane vielleicht unterirdisch miteinander in Verbindung?

Eine Freundin von mir, die ein großer Vulkanfan ist, behauptet, in den letzten Jahrzehnten schon öfter solche Zusammenhänge beobachtet zu haben, und die betreffenden Vulkane hätten dann immer auf demselben Breiten- oder Längengrad gelegen (in etwa).

Hallo Dagmar8,
solche Ideen sind nicht neu und tauchen immer mal wieder auf. Dass Vulkane sich im Untergrund eine Magmaquelle teilen, kommt nur vor, wenn sie sich geografisch „nah“ sind, aber im Besonderen, wenn sie plattentektonisch im gleichen System liegen. Beides ist hier nicht der Fall. Der Vulkan Fagradalsfjall liegt plattentektonisch auf dem Mittelatlantischen Rücken, dessen Magmaquelle im Oberen Erdmantel liegt und die geologische Grenze zwischen der Nordamerikanischen und der Eurasischen Lithophärenplatten darstellt.
Die Kanaren haben ihren Ursprung im Hot Spot-Vulkanismus, dessen Magmaquelle wahrscheinlich an der Grenze zwischen Erdkern und Erdkruste liegt und sich durch die Afrikanische Lithosphärenplatte „durchgebrannt“ hat. Es gibt zwar auch die Theorie, dass die Kanaren über einer beginnenden Riftzone liegen, aber das ist Gegenstand wissenschaftlicher Diskussionen. Darüber zu spekulieren steht mir nicht zu, denn darüber weiß ich zu wenig.
Selbst wenn das Magma beim derzeitigen Ausbruch auf La Palma ebenfalls aus dem Oberen Erdmantel kommen sollte, so liegen beide Vulkane zu weit auseinander, als dass sie sich gegenseitig beeinflussen könnten.
Um also deine Frage zu beantworten – nein, sie beeinflussen sich nicht und der Beginn der Vulkaneruption auf La Palma hat nichts mit dem (vorläufigen) Ende der vulkanischen Tätigkeit am Fagradalsfjall zu tun. Ich hoffe, ich konnte deine Frage ausreichend gut beantworten.

Uwe
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