Islandreise mit eigenem Motorrad

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Hen_Dre91
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Re: Islandreise mit eigenem Motorrad

Beitrag von Hen_Dre91 »

Das macht Sinn. :D

Wenn ich meine Route mit der Umferdin Karte abgleiche, habe ich nur relativ wenige Problemstellen.
09_05.jpg
Ich bin jetzt erstmal noch guter Dinge, dass sich diese Stellen bis Juni noch bessern.
Wenn nicht, wäre es auch kein Beinbruch, aber schon ziemlich doof von meiner Seite, weil genau das gleiche mir vor 3 Jahren in Rumänien passiert ist. Dort habe ich den Passknacker Länderpreis (alle Passknacker Punkte in einer Saison) auch verpasst, weil ich nicht damit gerechnet habe, dass Anfang Juni die Karpaten noch teilweise zu sind. Da stand ich dann auch ca. 2km vorm Passknackerpunkt vor einer 2 Meter hohen Schneewand :D

Die Fotos hab ich leider nicht mehr, ich frage mich aber, warum ich nicht draus lerne und trotzdem jedes Mal wieder im Juni Urlaub mache :geek:
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FiSt
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Re: Islandreise mit eigenem Motorrad

Beitrag von FiSt »

Wenn ich meine Route mit der Umferdin Karte abgleiche, habe ich nur relativ wenige Problemstellen.
Ich sehe wenige mögliche "Problemstellen".
Hier im Osten ist es nur fraglich ob die Hellisheiði auf dem Weg nach Vopnafjörður (dein Punkt 4) dann schon offen ist.

Juni ist tatsächlich noch sehr früh für eine Motorradreise. Vor allem dieses Jahr wurde es nach einigen wirklich sommerlichen und warmen Tagen im April dann im Norden und Osten doch noch einmal tief winterlich mit deutlichem Frost und Schneefall auch in den Tallagen.

Ich habe bereits einige mutige Motoradfahrer gesehen, die am letzten Mittwoch mit der Fähre angekommen sind - die hatten wohl wenig Spaß auf den ersten Kilometern und waren ordentlich durchgefroren.
So sah die Fjarðarheiði, die Passstraße von Seyðisfjörður, gestern aus - winterlicher geht kaum, ich hatte das Glück dass der Schneepflug vor mir gefahren ist und die teilweise über 50cm hohen Schneewehen zu Seite geräumt hat:
20260508_084317.jpg
Wenige Minuten später hat mich dann die Wolke erreicht, dann musste ich aufhören zu fotografieren und mich voll darauf konzentrieren auf der Straße zu bleiben (Sichtweite oft weniger als 5 Meter):
20260508_084750.jpg
So spät im Winter sind sehr viele der gelben Begrenzungspfosten leider verschwunden, entweder vom Räumgerät oder einfach vom Sturm weggeblasen, sodass die Navigation stellenweise wirklich schwierig wird.

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